SKF
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Das Toroidalrollenlager C4026 V/C3 von SKF kombiniert winkeleinstellbare Eigenschaften mit axialer Verschiebbarkeit bei 130 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 69 mm Breite.
Das Toroidalrollenlager C4026 V/C3 von SKF ist als einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen konzipiert. Durch die vollrollige Bauweise ohne Käfig nimmt die Konstruktion eine maximale Anzahl an Wälzkörpern auf. Diese Ausführung zeichnet sich durch die präzise Toleranzklasse P5 (ABEC 5) aus. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfolgt die Schmierung flexibel über das umgebende Maschinensystem. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad.
Das Bauteil dient bevorzugt als Loslager bei Anwendungen mit hohen Radialbelastungen und mäßigen Drehzahlen. Typische Einbaufälle erfordern den Ausgleich von Fluchtungsfehlern sowie temperaturbedingten Längenänderungen der Welle. Durch die winkeleinstellbare und axial verschiebbare Konstruktion trägt die Lagerung dazu bei, schädliche innere Verspannungen im Lagersitz zu vermeiden.
Die Kennzeichnung V signalisiert den Verzicht auf einen Lagerkäfig. Dadurch steigt das radiale Tragvermögen, da der verfügbare Bauraum vollständig mit Rollen gefüllt ist. Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Diese vergrößerte Lagerluft kompensiert thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen von bis zu +200 Grad. Die Fertigung nach Toleranzklasse P5 unterstützt zudem einen vibrationsarmen Rundlauf.
Dieses Wälzlager vereint die Winkeleinstellbarkeit eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Es gleicht Wellendurchbiegungen und Längenausdehnungen gleichzeitig aus, ohne dass zusätzliche axiale Zwangskräfte entstehen.
Die Hauptabmessungen betragen 130 mm Innendurchmesser (Bohrung), 200 mm Außendurchmesser und 69 mm Baubreite. Diese Maße definieren den benötigten Bauraum auf der Welle und im Lagergehäuse.
Vollrollige Lager besitzen keinen Käfig zur Führung der Rollen. Der Wälzkörperraum ist komplett mit Rollen gefüllt, was die radiale Belastbarkeit erhöht, jedoch die maximal zulässige Betriebsdrehzahl gegenüber Käfiglagern verringert.
Die Lagerluftklasse C3 bedeutet ein größeres radiales Spiel als die Normaltoleranz. Diese Reserve verhindert das Klemmen des Lagers, wenn sich Welle und Innenring im Betrieb bis zur Grenztemperatur von +200 Grad thermisch ausdehnen.
Die Klassifizierung nach P5 (entspricht ABEC 5) definiert engere Maß-, Form- und Lauftoleranzen als die Standardklasse. Dies begünstigt eine hohe Rundlaufgenauigkeit und reduziert Schwingungen im Antriebsstrang.
Das Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung mit Öl oder Fett sowie der Schutz vor Verunreinigungen und Schmierstoffverlust erfolgen über die umgebende Gehäusekonstruktion.
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