STC-Steyr
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Das Toroidalrollenlager C3140 von STC-Steyr bietet mit den Maßen 200x340x112 mm und Toleranzklasse P5 eine präzise Lösung für schwere Radiallagerungen.
Das Toroidalrollenlager C3140 kombiniert die Winkeleinstellbarkeit eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers in kompakter Bauform. In vielen industriellen Großantrieben dient dieses Wälzlager dazu, Fluchtungsfehler und thermische Längenänderungen der Welle auszugleichen. STC-Steyr fertigt diese Ausführung mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Breite von 112 mm. Dank der normalen Radiallagerluft und der offenen Konstruktion lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmierkreisläufe integrieren.
Dieses Toroidalrollenlager kommt vorrangig als Loslager in schwer belasteten Wellensträngen zum Einsatz. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Antriebssystemen, bei denen hohe radiale Kräfte auftreten. Die toroidale Rollengeometrie ermöglicht eine ungehinderte axiale Verschiebung direkt im Lager, ohne dass schädliche axiale Zwangskräfte entstehen. Dadurch schützt die Bauweise angeschlossene Baugruppen vor Verspannungen, während der integrierte Stahlblechkäfig die Rollen auch bei kontinuierlicher Beanspruchung sicher führt.
Die Fertigung nach Toleranzklasse P5 (entsprechend ABEC 5) bedeutet gegenüber der Standardtoleranz eine gesteigerte Laufgenauigkeit und engere Maßtoleranzen an Bohrung und Außenring. Für Konstrukteure und Instandhalter zahlt sich diese Präzision in vibrationsarmen Laufeigenschaften und einer exakten Passung aus. Beachten Sie beim Einbau den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad sowie das offene Gehäusedesign. Da das Lager werksseitig nicht abgedichtet ist, sorgt eine externe Dichtung im Lagergehäuse für den nötigen Schutz vor Verunreinigungen.
Ein Toroidalrollenlager vereint Merkmale von Zylinder-, Nadel- und Pendelrollenlagern in einer einreihigen Konstruktion. Es nimmt hohe Radiallasten auf, gleicht Winkelfehler der Welle aus und lässt gleichzeitig eine axiale Verschiebung innerhalb des Lagers zu. Dadurch eignet es sich als reines Loslager in anspruchsvollen Industriegetrieben und Maschinenanlagen.
Dieses Lager weist einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 340 mm und eine Gesamtbreite von 112 mm auf. Konstrukteure und Instandhalter sollten vor dem Einbau den vorhandenen Einbauraum im Gehäuse sowie den Lagersitz auf der Welle exakt auf diese Hauptabmessungen abstimmen.
Die Einstufung in Toleranzklasse P5 nach ISO bzw. ABEC 5 kennzeichnet eine höhere Maß-, Form- und Laufgenauigkeit als die normale Standardtoleranz. Dies bewirkt einen ruhigeren Lauf und geringere Rundlaufabweichungen, was die Lebensdauer der umgebenden Getriebe- oder Antriebselemente positiv beeinflussen kann.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das jeweilige Gehäusesystem, wahlweise mit Öl oder Schmierfett, abgestimmt auf den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Eine wirksame Gehäuseabdichtung verhindert dabei das Eindringen von Schmutz und den Verlust von Schmiermittel.
Der Stahlblechkäfig hält die Rollenkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das Material zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Zudem erlaubt der Käfig eine gute Durchströmung mit Schmierstoff innerhalb des Betriebstemperaturbereichs.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel des Lagers im unbelasteten, nicht eingebauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen ins Gehäuse bei Betriebstemperatur genügend Bewegungsspielraum verbleibt, um ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden.