STC-Steyr
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Das Toroidalrollenlager C2316 von STC-Steyr bietet mit den Maßen 80x170x58 mm und Toleranzklasse P5 präzisen Ausgleich von Fluchtungsfehlern.
Mit dem Toroidalrollenlager C2316 erhalten Sie ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Das Hauptmerkmal dieser Bauform liegt in der Fähigkeit, sowohl Winkelfehlstellungen als auch axiale Verschiebungen innerhalb des Lagers aufzunehmen, ohne zusätzliche axiale Spannungen zu erzeugen. Das Lager stammt von STC-Steyr und verfügt über die Hauptabmessungen 80 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser sowie eine Breite von 58 mm. Es eignet sich als Loslagerung für schwere radiale Beanspruchungen bei normaler Radiallagerluft.
Das Toroidalrollenlager C2316 bewährt sich vor allem als Loslager in Wellensystemen mit thermischer Längenänderung oder Wellendurchbiegung. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebekonstruktionen sowie schweren Industrieantrieben. Die tonnenförmigen Rollen ermöglichen eine gleichmäßige Lastverteilung im Kontaktbereich, wodurch Kantenspannungen vermieden werden. In Kombination mit einem Festlager gleicht dieses Bauteil axiale Verschiebungen direkt zwischen Rollen und Laufbahn reibungsarm aus.
Die Ausführung in Toleranzklasse P5 (äquivalent zu ABEC 5) kennzeichnet eine erhöhte Lauf- und Maßgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz. Diese Eigenschaft unterstützt einen vibrationsarmen Lauf und verringert die Geräuschentwicklung bei anspruchsvollen Drehzahlen. Für die Montage bedeutet die engere Tolerierung, dass Wellen- und Gehäusesitze sorgfältig gefertigt sein müssen, um die geometrischen Vorteile voll zu nutzen. Da es sich um ein offenes Lager mit Stahlblechkäfig handelt, planen Sie eine geeignete externe Schmierstoffversorgung für den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ein.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Baubreite von 58 mm entspricht das Lager festen Abmessungsstandards. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Bauraum im Gehäuse sowie den benötigten Wellensitz. Vor der Auslegung empfiehlt sich der Abgleich mit den Zeichnungsvorgaben Ihrer Konstruktion.
Toroidalrollenlager vereinen die winkelbewegliche Eigenschaft von Pendelrollenlagern mit der axialen Verschiebbarkeit von Zylinderrollenlagern. Die Wälzkörper passen sich selbsttätig an Fluchtungsfehler der Welle an, während gleichzeitig axiale Längenausdehnungen im Lagergehäuse spannungsfrei aufgenommen werden. Dadurch sinkt das Risiko unzulässiger Zwangskräfte im Antriebsstrang.
Als offenes Lager verfügt diese Ausführung über keine integrierten Dichtscheiben. Der Schmierstoff gelangt ungehindert an die Rollen und den Stahlblechkäfig, muss jedoch über die Gehäusekonstruktion vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit geschützt werden. Verwenden Sie Schmierfette oder Öle, die für den Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad geeignet sind.
Diese Kennzeichnung steht für eine engere Fertigungstoleranz bei Rundlauf, Maßhaltigkeit und Planlauf im Vergleich zur Standardtoleranz. Die Toleranzklasse P5 entspricht dabei der Klassifizierung ABEC 5. Lager mit dieser Genauigkeitsstufe kommen zum Einsatz, wenn Anlagen eine hohe Rundlaufpräzision und ruhige Laufeigenschaften fordern.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in der vorgesehenen Teilung und verhindert den direkten Kontakt zwischen den Rollen. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei solider mechanischer Festigkeit aus. Zudem beansprucht die Blechkonstruktion wenig Bauraum, was den freien Schmierstofffluss innerhalb des Wälzlagers begünstigt.
Die Kennzeichnung normal bezeichnet das Standard-Betriebsspiel im herstellungsbedingten Neuzustand ohne Messlast. Sie eignet sich für typische Einbauverhältnisse, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Passungen von Welle und Gehäuse sollten so gewählt werden, dass nach dem Einbau ein angemessenes Restspiel verbleibt.