STC-Steyr
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Das Toroidalrollenlager C2228 von STC-Steyr vereint Winkeleinstellbarkeit und axialen Längenausgleich bei Hauptabmessungen von 140 x 250 x 68 mm.
Das Toroidalrollenlager C2228 fungiert als einreihiges Rollenlager mit balligen Rollen und hohlkugeligen Laufbahnen. Diese Bauart nimmt hohe radiale Belastungen auf und gleicht Schiefstellungen sowie axiale Wellenausdehnungen direkt im Lagerinneren spannungsfrei aus. Mit einer 140-mm-Bohrung, 250 mm Außendurchmesser und 68 mm Breite deckt die Ausführung schwere Wellenlagerungen im Maschinenbau ab. STC-Steyr fertigt diese Einheit in erhöhter Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P5.
Typische Einsatzbereiche liegen in anspruchsvollen Loslager-Positionen, bei denen Durchbiegungen der Welle oder wärmebedingte Längenänderungen auftreten. Konstrukteure nutzen diese Bauart vor allem in Kombination mit einem Pendelrollenlager auf der Festlagerseite. Durch die Fähigkeit zum internen Verschiebeweg reduziert das Bauteil das Auftreten schädlicher interner Zwangskräfte. Das offene Lager erlaubt eine gezielte Schmierung über die umliegende Gehäusekonstruktion im Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad.
Die Fertigungsgenauigkeit nach Toleranzklasse P5 (entsprechend ABEC 5) bedeutet engere Maß-, Form- und Lauftoleranzen gegenüber der Normaltoleranz. Diese Eigenschaft unterstützt einen ruhigen Rundlauf und mindert Schwingungen bei anspruchsvollen Drehzahlen. Bei der Montage ist auf eine präzise gefertigte Welle sowie ein passgenaues Gehäuse zu achten. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollen gleichmäßig und hält das Bauteilgewicht moderat.
Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Baubreite von 68 mm weist das Lager genormte Hauptabmessungen auf. Diese Dimensionen ermöglichen den direkten Einbau in standardisierte Gehäuseaufnahmen für Rollenlager.
Toleranzklasse P5 entspricht der Präzisionsklasse ABEC 5 und bietet reduzierte Rundlaufabweichungen sowie engere Toleranzfelder im Vergleich zur Standardklasse. Dies führt zu hoher Laufgenauigkeit, gleichmäßigerem Abrollverhalten der Wälzkörper und reduziert Schwingungen im Betrieb.
Durch die toroidale Form der Laufbahnen und Rollen nimmt das Lager Schiefstellungen auf und verschiebt den Innenring axial gegenüber dem Außenring völlig zwangslos. Dadurch gleicht es Wärmeausdehnungen der Welle intern aus, ohne Axialkräfte auf das Gehäuse zu übertragen.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Komponenten ihre Formstabilität. Die tatsächliche Temperaturgrenze hängt in der Praxis zusätzlich vom verwendeten Schmierstoff im Gehäusesystem ab.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl über das umgebende Lagergehäuse. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit muss extern über Gehäusedichtungen wie Labyrinth- oder Wellendichtringe gelöst werden.
Gefertigt ist das Modell mit normaler Radiallagerluft. Diese Ausführung eignet sich für reguläre Einbaupassungen und Standard-Betriebstemperaturen, bei denen keine extremen Temperaturgradienten zwischen Welle und Gehäuse auftreten.