SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 50,12 € | 952,25 € |
| 3 | 100,25 € | 902,12 € |
Das Toroidalrollenlager C3224 /C4 von SKF bietet 120 mm Bohrung, erhöhte C4-Radiallagerluft sowie Toleranzklasse P5 für thermisch und mechanisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Beim Toroidalrollenlager C3224 /C4 handelt es sich um ein kompaktes Wälzlager des Herstellers SKF. Diese Bauart vereinigt die winkeleinstellbare Eigenschaft eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebungsfähigkeit eines Zylinderrollenlagers. Die Ausführung besitzt die Hauptabmessungen 120 mm Innendurchmesser, 215 mm Außendurchmesser und eine Breite von 76 mm. Konzipiert als offenes Lager ohne integrierte Dichtung, erlaubt diese Bauform eine direkte Schmierstoffversorgung über das umgebende System.
Diese Lagerausführung dient bevorzugt als reines Loslager in Lagerungsanordnungen, bei denen Längenausdehnungen der Welle ohne axiale Zwangsspannungen ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich bei Anwendungen mit hohen radialen Belastungen und gleichzeitig auftretenden Durchbiegungen oder Fluchtungsfehlern. Dank der Konstruktion gleicht das Lager Schiefstellungen der Welle sowie thermisch bedingte Längenänderungen innerhalb des Wälzkörpersatzes reibungsarm aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Rollen gleichmäßig und widersteht den mechanischen Belastungen im Betrieb.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen ist erforderlich, wenn hohe Betriebstemperaturen oder stramme Passungen das Lagerspiel im laufenden Betrieb verringern. In Kombination mit dem weiten Temperaturbereich von -30 °C bis +200 °C bleibt die Beweglichkeit auch bei starkem Wärmeeintrag erhalten. Die Fertigung nach Toleranzklasse P5 (entspricht ABEC 5) definiert engere Maß- und Rundlauftoleranzen.
Dieses Wälzlager kombiniert die Winkeleinstellbarkeit eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Es dient in Konstruktionen als Loslager, nimmt hohe radiale Kräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wärmeausdehnungen der Welle direkt im Lagerinneren aus.
Das Lager verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Gesamtbreite von 76 mm. Vor der Montage sollten die Lagersitze auf Welle und Gehäuse präzise auf diese Nennmaße abgestimmt werden.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft. Dieser erweiterte Spielraum verhindert ein Verklemmen der Wälzkörper, wenn im Betrieb starke Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das Betriebsspiel stark einengen.
Die Toleranzklasse P5, vergleichbar mit ABEC 5, definiert gegenüber der Standardtoleranz engere Grenzmaße bezüglich Rundlauf, Planlauf und Maßhaltigkeit. Das reduziert Vibrationen im Betrieb, verbessert das Drehverhalten bei anspruchsvollen Bedingungen und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung.
Da die Ausführung als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben konstruiert ist, erfolgt die Schmierung über die zentrale Schmierstoffversorgung der Umgebung, wahlweise mit Fett oder Öl. Die Abdichtung gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit muss konstruktiv über das Lagergehäuse gelöst werden.
Das Wälzlager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 °C bis +200 °C ausgelegt. Es eignet sich damit für den Einsatz in wärmeintensiven Industrieumgebungen, sofern der eingesetzte Schmierstoff für diese thermischen Grenzwerte spezifiziert ist.
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