SKF
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Das Toroidalrollenlager C2216 /C3 von SKF verbindet winkeleinstellbare Eigenschaften mit axialer Verschiebbarkeit bei 80 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite.
Das Toroidalrollenlager C2216 /C3 von SKF ist ein einreihiges Rollenlager mit balligen Rollen, das Radiallasten aufnimmt. Die Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler der Welle aus und ermöglicht zugleich eine zwangfreie axiale Verschiebung innerhalb des Lagers. Dadurch treten keine störenden inneren Axialkräfte auf, wenn sich Bauteile unter Last oder durch Temperatureinflüsse verformen. Dieses Wälzlager dient typischerweise als Loslager in anspruchsvollen Wellenlagerungen des Maschinen- und Anlagenbaus.
Das Toroidalrollenlager C2216 /C3 findet vor allem in Loslagerpositionen Anwendung, an denen Schiefstellungen der Welle sowie thermisch bedingte Längenänderungen auftreten. Durch die Kombination aus Winkelbeweglichkeit und axialer Verschiebbarkeit beugt das Bauteil axialen Verspannungen im Gesamtsystem vor. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Industrie- und Maschinenbau bei Lagerungsanordnungen mit Durchbiegungen oder Fluchtungsfehlern. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise bei veränderlichen Drehzahlen.
Die Ausführung mit der Lagerluft C3 weist ein größeres radiales Spiel als die Normalausführung auf. Dieses zusätzliche Spiel wirkt einem Verklemmen der Rollen entgegen, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen die Lagerringe aufweiten. Zudem entspricht das Lager der Toleranzklasse P5 (ABEC 5). Diese Präzisionsstufe bedeutet engere Fertigungstoleranzen bei Maß- und Rundlaufgenauigkeit, was die Laufruhe unterstützt und Schwingungen im Betrieb reduziert.
Die Konstruktion vereint die Winkeleinstellbarkeit eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Es nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Wellendurchbiegungen sowie Fluchtungsfehler aus, ohne dass zusätzliche innere Axialkräfte entstehen. Der integrierte Stahlblechkäfig sorgt für einen gleichmäßigen Abstand der Rollen.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Baubreite von 33 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle und im Gehäuse.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Das zusätzliche Spiel gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn im laufenden Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten, und beugt einem frühzeitigen Verspannen des Lagers vor.
Die Einstufung in Toleranzklasse P5, vergleichbar mit ABEC 5, steht für eine gesteigerte Lauf- und Maßgenauigkeit gegenüber Normallagern. Engere Toleranzen bei Rundlauf und Planlauf verringern Vibrationen im Betrieb und begünstigen einen gleichmäßigen Kontakt zwischen Rollen und Laufbahnen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch lässt sich das Bauteil flexibel über das Gehäusesystem mit Schmieröl oder Schmierfett versorgen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über externe Dichtungen der umgebenden Konstruktion.
Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 °C bis +200 °C ausgelegt. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig eignet es sich damit auch für industrielle Umgebungen mit entsprechenden thermischen Betriebsbedingungen.
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