SKF
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Toroidalrollenlager C3224 K/C4 von SKF mit 120 mm Bohrung gleicht Fluchtungsfehler sowie axiale Verschiebungen bei hohen radialen Belastungen aus.
Das Toroidalrollenlager C3224 K/C4 von SKF vereint die Winkeleinstellbarkeit eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Als offenes Wälzlager mit den Hauptabmessungen 120 x 215 x 76 mm ist diese Ausführung für reine Loslagerungsfunktionen konzipiert. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die symmetrischen Rollen präzise zwischen den gewölbten Laufbahnen. Durch die Fertigung in der erhöhten Toleranzklasse P5 (ABEC 5) erzielt die Komponente einen ruhigen Lauf.
Dieses Wälzlager eignet sich für Lagerungsanordnungen mit langen Wellen oder Temperaturunterschieden, bei denen thermische Längenausdehnungen zwangskräftefrei aufgenommen werden müssen. Da das Toroidalrollenlager axiale Verschiebungen intern innerhalb des Rollensatzes ausgleicht, treten keine störenden Axialkräfte im Gehäuse auf. Dadurch sinkt das Risiko von Verspannungen im Lagersystem.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf die kegelige Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf einer Spannhülse oder direkt auf einem konischen Wellensitz. Bei der Montage treiben Sie das Lager auf den Konus auf, wodurch sich der Innenring weitet und das radiale Lagerspiel sinkt. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 dient dazu, diesen radialen Spielverlust beim Aufpressen sowie große Temperaturgradienten zwischen Innen- und Außenring im Betrieb wirksam abzufedern.
Dieses Wälzlager vereint Winkelbeweglichkeit und internen Axialausgleich in einem einreihigen Rollensatz. Es wirkt als reines Loslager und vermeidet innere Verspannungen, die durch Fluchtungsfehler oder thermische Wellenlängungen entstehen. Die Ausführung besitzt einen stabilen Stahlblechkäfig und arbeitet in der präzisen Toleranzklasse P5.
Die Bohrung weist an der breiten Seite einen Nenndurchmesser von 120 mm auf, ausgeführt als konische Bohrung mit einer Steigung von 1:12. Der Außendurchmesser beträgt 215 mm und die Baubreite liegt bei 76 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Werten für diese Baureihe.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radialluft, die über dem Standard und über der Klasse C3 liegt. Dieser vergrößerte Spielraum ist notwendig, weil das Aufziehen auf einen kegeligen Sitz die Lagerluft reduziert. Zudem kompensiert das Lagerspiel höhere Betriebstemperaturen an der Welle.
Das offene Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Aufgrund der offenen Bauweise ohne integrierte Dichtungen müssen Sie für eine geeignete externe Gehäuseabdichtung und einen auf die Betriebstemperatur abgestimmten Schmierstoff sorgen.
Lager mit dem Kennbuchstaben K besitzen eine kegelige Bohrung (1:12) und werden entweder direkt auf einen kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse montiert. Das gezielte axiale Aufschieben ermöglicht die genaue Einstellung des verbleibenden Betriebsspiels.
Die Toleranzklasse P5 (entsprechend ABEC 5) definiert engere Maß-, Form- und Lauftoleranzen als die normale Standardtoleranz. Dies trägt zu einer gesteigerten Rundlaufgenauigkeit bei, was Schwingungen im Betrieb mindern kann und die Laufruhe bei anspruchsvollen Anwendungen unterstützt.
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