INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,91 € | 93,34 € |
| 30 | 9,82 € | 88,43 € |
Stützrolle RNA2210 -2RS von INA mit 58 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser, balliger Mantelfläche und beidseitiger Lippendichtung für platzsparende Konstruktionen.
Die Stützrolle RNA2210 -2RS von INA ist ein Wälzlager für Anwendungen mit hohen Radiallasten auf engem Raum. Durch die Bauform ohne Innenring laufen die Wälzkörper direkt auf der Welle. Dies ermöglicht kompakte Einbaumaße bei einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 22,7 mm. Ein Stahlblechkäfig führt die Nadeln im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, bedient das Lager anspruchsvolle Industrieanforderungen.
Der Einsatz dieser Stützrolle erfolgt vorwiegend in Führungsbahnen, Kurvengetrieben und Fördersystemen mit begrenztem radialem Bauraum. Da kein Innenring vorhanden ist, fungiert die Welle als Gegenlaufbahn. Die ballige Mantelfläche des Außenrings gleicht Schrägstellungen oder Fluchtungsfehler zur Laufbahn aus. Diese Formgebung mindert Kantenspannungen bei Verkippungen und unterstützt den gleichmäßigen Lauf unter Last.
Bei der Stützrolle RNA2210 -2RS ist zu beachten, dass die Bauform keine integrierte Axialführung besitzt. Die axiale Führung des Außenrings und des Nadelkranzes übernimmt die umgebende Anschlusskonstruktion. Seitliche Anlaufflächen sollten dafür feinbearbeitet und geschmiert sein. Die beidseitige Lippendichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzeintritt und verringert den Schmierstoffverlust. Für den Einbau ist eine geschliffene Wellenlaufbahn mit 58 mm Durchmesser erforderlich.
Die Stützrolle besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 58 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 22,7 mm. Da das Lager ohne Innenring konstruiert ist, entspricht das Bohrungsmaß dem Hüllkreisdurchmesser unter den Nadelrollen. Als Werkstoff dient klassischer Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig.
Bei Lagern ohne Innenring laufen die Wälzkörper direkt auf dem Wellenzapfen. Dies spart radialen Bauraum ein und erlaubt größere Wellendurchmesser bei gleichem Außenmaß. Voraussetzung für den Betrieb ist eine Laufbahn auf der Welle, die feinbearbeitet ausgeführt sein muss.
Die ballige Mantelfläche des Außenrings wirkt überhöhten Kantenpressungen entgegen, wenn Schrägstellungen gegenüber der Gegenlaufbahn auftreten. Treten beim Abrollen Durchbiegungen oder minimale Winkelfehler auf, verteilt die ballige Kontur die Kontaktspannung gleichmäßiger über die Lauffläche.
Die Kennzeichnung 2RS weist auf beidseitig angebrachte, berührende Lippendichtungen hin. Diese Dichtlippen liegen am Außenring an und schließen den Innenraum ab. Sie schützen die Wälzkörper vor eindringendem Schmutz sowie Feuchtigkeit und halten das Schmierfett im Lager.
Das Lager ist für einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Rahmen wird maßgeblich durch die Materialeigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie das Dichtungsmaterial der beidseitigen Lippendichtungen bestimmt.
Diese Bauform besitzt keine eigenen Bordscheiben zur Aufnahme von Axialkräften. Der Außenring und der Nadelkranz können sich ohne Gegenhalt seitlich verschieben. Die axiale Fixierung muss daher komplett durch seitliche Anlaufbunde oder Distanzscheiben der umgebenden Baugruppe erfolgen.
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