SKF
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Das geteilte Stehlagergehäuse FSNL528 von SKF aus Grauguss bietet mit 250 mm Bohrung und 4-Loch-Befestigung eine stabile Basis für schwere Wellenlagerungen.
Das Stehlagergehäuse FSNL528 von SKF dient als Aufnahme für Wälzlagerungen im industriellen Anlagenbau. Mit einer Bohrung von 250 mm nimmt der Gehäusekörper passende Lagereinsätze auf und schützt die rotierende Welle vor äußeren Einflüssen. Das Gehäuse besteht aus Grauguss, wodurch es auftretende Schwingungen dämpft und mechanische Belastungen gleichmäßig in die Anschlusskonstruktion ableitet. Der Einsatz erfolgt vor allem in Konstruktionen, bei denen modulare Lagerungskonzepte mit geteiltem Aufbau gefordert sind.
Das Stehlagergehäuse FSNL528 eignet sich für ortsfeste Lagerungen im Maschinenbau sowie in Förder- und Antriebssystemen. Typische Einsatzbereiche finden sich dort, wo schwere Wellen tragfähig abgestützt werden müssen. Die zweiteilige Konstruktion ermöglicht die problemlose Integration in durchgehende Wellenstränge, da die Welle beim Einbau nicht komplett demontiert werden muss. In Verbindung mit geeigneten Wälzlagern nimmt der Gehäusekörper radiale sowie axiale Kräfte auf und leitet sie in das Fundament ein.
Die geteilte Ausführung des Gehäuses vereinfacht Montage- und Wartungsarbeiten, weil Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil separat voneinander montiert werden. Zusammen mit der 4-Loch-Befestigung im Gehäusefuß bietet der Grauguss-Körper einen formstabilen Sitz auf der Aufspannfläche. Bei der Auslegung muss die Bohrung von 250 mm exakt zum Außendurchmesser des gewählten Lagers passen. Zudem erfordert die geteilte Bauart ein gleichmäßiges Anziehen der Gehäuseschrauben, um einen Trennfugenversatz zu vermeiden.
Dieses SKF-Gehäuse kombiniert einen geteilten Gehäusekörper aus Grauguss mit einer 250-mm-Bohrung für industrielle Wellenlagerungen. Vier Befestigungslöcher im Gehäusefuß dienen der starren Verankerung auf dem Fundament. Das separat abnehmbare Gehäuseoberteil erleichtert Sichtprüfungen sowie den Austausch des Wälzlagers im laufenden Betrieb.
Eine geteilte Gehäuseausführung erleichtert die Montage sowie spätere Kontrollen im Instandhaltungsbetrieb. Sie können die Lagerposition prüfen oder Komponenten austauschen, ohne dass benachbarte Anbauteile oder die Welle selbst vollständig demontiert werden müssen. Beide Gehäusehälften sind präzise aufeinander abgestimmt und bilden im verschraubten Zustand den Lagersitz.
Die vier Befestigungsbohrungen im Gehäusefuß dienen der sicheren Verschraubung mit der Unterkonstruktion. Gegenüber kleineren Gehäusen mit zwei Bohrungen verteilt die 4-Loch-Anordnung die wirkenden Kräfte über eine breitere Auflagefläche. Das trägt zu einer gleichmäßigen Krafteinleitung bei und wirkt unerwünschten Verschiebungen bei dynamischen Belastungen entgegen.
Grauguss zeichnet sich durch hohe Formstabilität und gute Dämpfungseigenschaften aus. Im industriellen Einsatz nimmt der Werkstoff mechanische Schwingungen auf und unterstützt eine ruhige Führung der gelagerten Welle. Zudem ist Grauguss druckfest, was der Maßhaltigkeit des Lagersitzes unter wechselnden Belastungen zugutekommt.
Bei der Montage platzieren Sie das Gehäuseunterteil auf einer ebenen Aufspannfläche. Über die vier Schraubenlöcher wird das Gehäuse vorjustiert und nach exakter Fluchtung der Welle fest verschraubt. Eine genaue Ausrichtung beugt Verspannungen im Wälzlager vor und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf der gesamten Lagerungseinheit.
In das Gehäuse passen Wälzlager, deren äußerer Durchmesser der Gehäusebohrung von 250 mm entspricht. Abhängig vom Lagerungskonzept kommen hierfür passende Pendelrollenlager oder andere geeignete Lagerbauformen infrage. Prüfen Sie vor dem Einbau stets die Abmessungen des Wälzlagers sowie die Kompatibilität der verwendeten Dichtungselemente.
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