ZEN
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Das Stehlagergehäuse TP210 -B von ZEN bietet eine einteilige Aufnahme aus grünem Kunststoff mit 90 mm Gehäusebohrung für anspruchsvolle Montagebedingungen.
Das Stehlagergehäuse TP210 -B dient als Aufnahmeeinheit für passende Lagereinsätze im allgemeinen Maschinenbau. Gefertigt aus grünem Kunststoff zeichnet sich der Gehäusekörper durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber feuchten Umgebungsbedingungen aus. Die Gehäusebohrung von 90 mm nimmt entsprechende Lagereinheiten passgenau auf. Als einteilige Konstruktion ohne Trennfuge ausgeführt, unterstützt das Gehäuse von ZEN eine formstabile Lagerung rotierender Wellen, ohne dass Gehäuseschalen zueinander versetzen können.
Die Ausführung aus Kunststoff kommt bevorzugt dort zum Tragen, wo ein geringes Bauteilgewicht und Unempfindlichkeit gegenüber Korrosion gefordert sind. Im Vergleich zu metallischen Werkstoffen bleibt das Material in feuchter Umgebung unbeeinträchtigt von Rost und widersteht Spritzwasser. Typische Einsatzfelder liegen in Transport- und Fördereinrichtungen sowie leichten Antriebssträngen, bei denen saubere und korrosionsgeschützte Lagerstellen benötigt werden.
Durch die glatte Kunststoffoberfläche in grüner Farbgebung lässt sich der Gehäusekörper leicht von Staub oder Prozessrückständen befreien. Gegenüber herkömmlichen Gussgehäusen entfällt bei Kunststoffausführungen eine zusätzliche Lackierung oder Beschichtung, was den Wartungsaufwand verringert und den Einsatz in feuchtebelasteten Anlagenbereichen vereinfacht.
Konstruktiv bietet dieses Modell flexible Befestigungsmöglichkeiten sowohl von oben als auch von unten. Diese beidseitige Verschraubungsoption erleichtert die Montage an Profilrahmen oder Montageplatten bei beengten Platzverhältnissen. Vor dem Einbau ist der Außendurchmesser des Lagereinsatzes auf die Gehäusebohrung von 90 mm abzustimmen. Da es sich um eine einteilige Gehäuseform handelt, erfolgt das Einsetzen des Lagers axial in die ungeteilte Aufnahme.
Eine ebene Anschraubfläche trägt dazu bei, mechanische Verspannungen des Kunststoffkörpers beim Anziehen der Befestigungsschrauben zu vermeiden. Nach dem Fixieren des Gehäuses wird die durchgehende Welle fluchtend zur Gegenlagerung ausgerichtet, um ungleichmäßige Krafteinleitungen auf den eingesetzten Wälzlagereinsatz zu minimieren.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 90 mm nimmt das Gehäuse passende Lagereinsätze mit identischem Außendurchmesser auf. Dieses Nennmaß sorgt für eine zentrierte Führung der Lagereinheit im Gehäusekörper. Vor der Montage empfiehlt sich der Abgleich mit den Maßangaben des vorgesehenen Einsatzlagers.
Die Befestigung kann wahlweise von oben oder von unten erfolgen. Durch diese beidseitige Verschraubungsmöglichkeit lässt sich die Einheit an unterschiedliche Trägerprofile oder Montageplatten anbinden, ohne dass Adapter nötig sind. Dies erleichtert die Montage auch bei beengten Platzverhältnissen im Maschinenbau.
Der Grundkörper besteht aus grünem Kunststoff. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Korrosionsbeständigkeit gegen Feuchtigkeit und Spritzwasser aus. Im Vergleich zu metallischen Werkstoffen reduziert der Kunststoff das Gesamtgewicht der Baugruppe und kommt ohne schützende Lackierung aus, was die Handhabung im laufenden Betrieb vereinfacht.
Einteilige Gehäuse besitzen keine Trennfuge zwischen Ober- und Unterteil, sondern sind aus einem geschlossenen Block gefertigt. Diese ungeteilte Bauweise verleiht dem Gehäusekörper gleichmäßige Formstabilität und schließt ein Versetzen einzelner Gehäusehälften im Betrieb aus. Der passende Lagereinsatz wird bei der Montage axial in die Aufnahmebohrung eingeführt.
Zur Bestückung eignen sich Wälzlagereinsätze, deren Außenring auf den Bohrungsdurchmesser von 90 mm ausgelegt ist. Üblicherweise kommen hierbei Spannlager zum Einsatz, die auf rotierenden Wellen befestigt werden. Wichtig ist die Maßabstimmung zwischen dem Außendurchmesser des Lagers und der 90-mm-Gehäuseaufnahme.
Kunststoffgehäuse zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht sowie vollständige Korrosionsbeständigkeit aus. Während Grauguss vor allem bei hohen mechanischen Lasten eingesetzt wird, eignet sich Kunststoff vor allem für leichtere Antriebe, feuchte Umgebungen und Baugruppen, bei denen ein Schutz vor Rostbildung im Vordergrund steht.
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