FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,61 € | 49,40 € |
| 35 | 5,20 € | 46,81 € |
Die Einheit ist für den Dauereinsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Sie ermöglicht eine zügige Montage auf ebenen Anschlussflächen und nimmt radiale Belastungen im industriellen Dauerbetrieb auf. Der Hersteller FAG Wälzlager liefert damit eine solide Komponente für Konstruktion und Wartung.
Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Förderanlagen sowie in verfahrenstechnischen Anlagen mit 50-mm-Wellen. Die Ausführung gestattet die Befestigung wahlweise von oben oder von unten, was Konstrukteuren und Instandhaltern wertvolle Flexibilität beim Gehäuseeinbau verschafft. Dank des Gehäusewerkstoffs Grauguss dämpft die Einheit Schwingungen ab. Durch den weiten Temperaturbereich arbeitet die Baueinheit auch bei mäßiger Wärmeentwicklung oder in ungeheizten Werkshallen.
Die Arretierung auf der rotierenden Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring. Das erlaubt eine zügige Fixierung ohne zusätzliche Spannmittel auf passenden Wellenzapfen. Für den Schutz der Wälzkörper sorgt ein beidseitiges Dichtsystem aus Lippendichtungen und vorgeschalteten Schleuderscheiben. Diese Schleuderscheiben rotieren mit dem Innenring mit und weisen grobe Schmutzpartikel sowie Spritzwasser mechanisch ab. So bleibt der Schmierstoff im Lager und Fremdkörper verbleiben außerhalb des Laufbahnbereichs.
Die Einheit verfügt über eine zylindrische Bohrung von 50 mm zur Aufnahme der Welle. Der Gehäusekörper besteht aus Grauguss, während der Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt ist. Die Befestigung des Gehäuses kann je nach Montagesituation flexibel von oben oder unten an der Anschlusskonstruktion erfolgen.
Die Fixierung auf der 50-mm-Welle erfolgt mittels Gewindestiften, die im verlängerten Innenring des Lagereinsatzes angeordnet sind. Durch das gleichmäßige Festziehen der Gewindestifte wird das Lager verdrehsicher mit der Wellenoberfläche verspannt, ohne dass spezielle Wellenschultern zwingend erforderlich sind.
Das Lager verfügt über eine beidseitige Lippendichtung, die durch vorgelagerte Schleuderscheiben ergänzt wird. Die Dichtlippe verhindert das Austreten des Schmierstoffs, während die rotierende Schleuderscheibe das Eindringen von Staub, Abrieb und Feuchtigkeit durch Zentrifugalkraft erschwert.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Dadurch deckt die Baueinheit die gängigen thermischen Anforderungen im industriellen Umfeld ab. Bei extremen Kälte- oder Hitzeanwendungen empfiehlt sich jedoch die gesonderte Prüfung der Schmierstoffverträglichkeit.
Grauguss zeichnet sich durch eine hohe Formstabilität und gute Dämpfungseigenschaften gegenüber mechanischen Schwingungen aus. Der Werkstoff schützt das innenliegende Wälzlager vor äußeren Kräften und Stößen, was zu einem ruhigen Lauf der gesamten Wellenlagerung beiträgt.
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