INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,57 € | 105,71 € |
| 20 | 11,13 € | 100,15 € |
Die Stehlager-Gehäuseeinheit LASE50 -N von INA-Schaeffler kombiniert ein Graugussgehäuse mit Labyrinthdichtung und Exzenterspannring für Wellen mit 50 mm Durchmesser.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit LASE50 -N von INA-Schaeffler dient als Lagereinheit für industrielle Wellenführungen mit 50 mm Wellendurchmesser. Das dunkelgraue Gehäuse aus Grauguss nimmt ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl auf und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Dank der soliden Konstruktion nimmt die Gehäuseeinheit radiale Belastungen im Maschinenbau auf. Anwender erhalten eine einbaufertige Komponente, die den konstruktiven Montageaufwand im Anlagenbau vereinfacht.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit LASE50 -N kommt vor allem dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen auf festen Untergründen montiert werden. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau bei gelagerten Wellensträngen. Die beidseitige Labyrinthdichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln sowie Staub und unterstützt einen reibungsarmen Lauf. Durch die flexible Befestigungsmöglichkeit von oben und unten lässt sich das Gehäuse vielseitig in bestehende Maschinengestelle integrieren.
Der integrierte Exzenterspannring ermöglicht eine zügige, kraftschlüssige Arretierung auf der 50-mm-Welle, ohne dass Passfedernuten erforderlich sind. Durch das Verdrehen des Rings in Wellendrehrichtung klemmt sich das Spannlager auf der Welle fest. Die Sonderausführung mit Nut beziehungsweise Nut und Ring bietet zusätzliche Optionen für eine formschlüssige Fixierung im Gehäuseumfeld. Bei der Konstruktion ist auf eine plane Anschraubfläche zu achten, um Verspannungen im Graugusskörper zu vermeiden.
Diese Gehäuseeinheit nimmt zylindrische Wellen mit einem Durchmesser von 50 mm auf. Das Spannlager wird direkt auf die Welle geschoben und über den Exzenterspannring befestigt. Aufwendige Wellenabsätze oder zusätzliche Passfedern sind für die Montage nicht erforderlich.
Eine Labyrinthdichtung arbeitet berührungsarm und bildet einen engen, mehrfach gewinkelten Spalt zwischen rotierenden und stehenden Bauteilen. Diese Konstruktion hält Schmutzpartikel, Späne und Staub vom Wälzlager fern. Gleichzeitig verringert sie die Reibung und Wärmeentwicklung bei höheren Umfangsgeschwindigkeiten.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Bei kontinuierlich anliegenden Grenztemperaturen empfiehlt sich eine Abstimmung der Schmierintervalle und des verwendeten Schmierfetts auf die thermischen Betriebsbedingungen vor Ort.
Der Innenring des Lagers besitzt einen exzentrischen Ansatz, auf den der Spannring aufgesetzt wird. Durch Verdrehen des Rings relativ zum Innenring entsteht eine Verkeilung, die das Lager kraftschlüssig auf der Welle fixiert. Anschließend sichert eine Gewindestift-Verschraubung den Ring gegen selbsttätiges Lösen während des Betriebs.
Der Gehäusekörper besteht aus Grauguss, der Schwingungen dämpft und mechanische Belastungen aufnimmt. Das im Inneren montierte Wälzlager wird aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Werkstoffkombination verleiht der Einheit eine hohe Formstabilität unter Belastung.
Diese Ausführung verfügt über Gehäusebohrungen, die eine Verschraubung sowohl von der Oberseite als auch durch das Fußteil von unten erlauben. Konstrukteure erhalten dadurch flexiblere Montagemöglichkeiten bei beengten Einbauverhältnissen oder spezifischen Tragrahmenstrukturen in industriellen Maschinen, ohne zusätzliche Montageadapter einsetzen zu müssen.