NKE
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| 25 | 1,09 € | 20,74 € |
| 35 | 2,18 € | 19,65 € |
Die Stehlager-Gehäuseeinheit EXP206 von NKE Steyr bietet ein Graugussgehäuse mit 30 mm Bohrung sowie Exzenterspannring zur einfachen Wellenmontage.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit EXP206 verbindet einen Gehäusekörper aus Grauguss mit einem integrierten Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Sie ist für den Einsatz auf glatten Wellen mit 30 mm Durchmesser konstruiert. Das Gesamtsystem deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Durch die Kombination aus innerer Lippendichtung und vorgeschalteter Schleuderscheibe hält die Einheit Schmutz sowie Spritzwasser vom Wälzkörper fern.
Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Förderanlagen sowie in verfahrenstechnischen Geräten, bei denen rotierende Wellen gelagert werden. Die Stehlagereinheit nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf. Weil sich das Gehäuse wahlweise von oben oder von unten verschrauben lässt, passt sich die Einheit flexibel an unterschiedliche Montageflächen an. Das erleichtert die Konstruktion bei beengten Platzverhältnissen oder schwer zugänglichen Maschinenrahmen.
Der Exzenterspannring sorgt für einen formschlüssigen Halt des Lagers auf der Welle. Bei der Montage verdrehen Sie den Ring gegenüber dem Innenring des Lagers in Drehrichtung der Welle. Anschließend sichert ein Gewindestift den Ring gegen unbeabsichtigtes Lösen. Dieses System eignet sich vor allem für gleichbleibende Laufrichtungen. Beachten Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser von exakt 30 mm, um einen festen Sitz zu erreichen.
Ausgelegt für Wellen mit 30 mm Durchmesser wird das Lager direkt auf die zylindrische Welle geschoben und dort mittels des Exzenterspannrings arretiert. Prüfen Sie vorab die Passung Ihrer Welle, um einen gleichmäßigen Rundlauf ohne Verzug zu unterstützen.
Beidseitig angebrachte Lippendichtungen werden durch je eine zusätzliche Schleuderscheibe ergänzt. Diese Scheibe rotiert mit der Welle und schleudert gröbere Partikel sowie Flüssigkeiten nach außen ab. Die dahinterliegende elastische Dichtlippe hält Schmierfett im Lager und schützt vor eindringenden Verunreinigungen.
Für das Gehäuse kommt Grauguss zum Einsatz, der auftretende Schwingungen dämpft und mechanische Stabilität bietet. Der integrierte Lagereinsatz ist aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Werkstoffpaarung sorgt für Formstabilität bei industriellen Einsätzen und schützt die Konstruktion vor mechanischer Überlastung.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Einheit deckt damit viele Einsatzbereiche ab, von Kaltbereichen in der Transporttechnik bis hin zu wärmeren Produktionsumgebungen. Ein Betrieb außerhalb dieser Grenzwerte kann das Schmierfett oder die Dichtlippen beschädigen.
Über eine exzentrische Aussparung greift der Spannring passgenau auf den verlängerten Innenring des Lagers. Durch Drehen des Rings verkeilt sich dieser auf der Welle. Abschließend fixiert eine Madenschraube die Position. Dieses Prinzip erlaubt eine Fixierung ohne Beschädigung der Wellenoberfläche.
Befestigungen sind sowohl von oben als auch von unten möglich. Je nach Platzangebot im Maschinenrahmen können Monteure Schrauben durch die vorhandenen Befestigungspunkte einbringen. Das erhöht die Flexibilität bei Nachrüstungen oder Reparaturen bestehender Konstruktionen.
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