INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,93 € | 74,50 € |
| 30 | 7,84 € | 70,59 € |
Die Stehlager-Gehäuseeinheit PSHE45 von INA-Schaeffler bietet eine 45-mm-Bohrung im Graugussgehäuse zur stabilen Befestigung von unten mittels Exzenterspannring.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit PSHE45 verbindet ein einbaufertiges Gehäuse aus Grauguss mit einem integrierten Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Ausgelegt für Wellen mit einem Durchmesser von 45 mm, erlaubt diese Einheit eine montagefreundliche Lagerung in industriellen Anlagen. Das dunkelgraue Gehäuse wird direkt von der Unterseite verschraubt, was eine saubere Einbindung bei beengten Platzverhältnissen ermöglicht. Dank der einfachen Dichtung schützt das System die Wälzkörper vor Schmutzpartikeln, während der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad einen verlässlichen Betrieb unterstützt.
Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau nutzen diese Baueinheit vor allem bei Wellenführungen mit mittlerer Beanspruchung. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsstellen, bei denen die Montagefläche von der Unterseite zugänglich ist. Die Stehlager-Gehäuseeinheit PSHE45 nimmt dabei Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler über den sphärischen Lagersitz im Gehäusekörper aus. Weil es sich um eine montagefertige Einheit handelt, entfällt das separate Anpassen von Gehäusepassungen an der Anschlusskonstruktion.
Der Exzenterspannring dient zur formschlüssigen Fixierung des Innenrings auf der 45 mm starken Welle. Die Arretierung erfolgt durch Verdrehen des Rings in Wellendrehrichtung und die abschließende Sicherung mittels Gewindestift. Diese Befestigungsart kommt vor allem bei gleichbleibender Drehrichtung zum Einsatz. Neben dem Wellensitz ist die Verschraubung von unten maßgeblich: Die Anschlussfläche der Maschine benötigt passende Gewindebohrungen, da die Gehäusebefestigung im Unterschied zu Standard-Stehlagern nicht über durchgehende Fußschrauben von oben erfolgt.
Für zylindrische Wellen mit einem Durchmesser von 45 mm ist diese Einheit ausgelegt. Der Innenring des Spannlagers wird direkt auf die Welle geschoben und über den Exzenterspannring arretiert. Vor dem Aufschieben sollte sichergestellt sein, dass der Lagersitz der Welle frei von Graten ist.
Über die Unterseite erfolgt die Befestigung dieses Gehäusetyps an der Maschine. Im Gehäusefuß befinden sich Sacklochgewinde, in welche die Schrauben durch die Tragplatte eingedreht werden. Diese Konstruktion spart Raum oberhalb des Gehäuses ein und erfordert präzise vorbereitete Durchgangsbohrungen im Maschinengestell.
Ein Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius deckt die vorgesehenen Einsatzbedingungen dieser Stehlager-Gehäuseeinheit ab. Gehäusekörper aus Grauguss und Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl sind auf diese Spanne abgestimmt. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich die Abstimmung auf temperaturgeeignete Schmierstoffe.
Als Schmutzbarriere bewahrt die einfache Dichtung das Innere vor dem Eindringen von Partikeln und hält den Schmierstoff im Wälzkörperraum. Bei außergewöhnlich staubigen oder feuchten Einsatzbedingungen kann zusätzlich eine externe Abschirmung an der Konstruktion angebracht werden.
Ein Bund am Lagerinnenring und der Spannring weisen exzentrische Passflächen auf. Durch Verdrehen des Rings gegenüber dem Innenring verkeilt sich die Einheit fest auf der Welle. Anschließend zieht eine Madenschraube die Klemmung an. Diese Methode fixiert das Wälzlager gegen axiales Wandern bei konstanter Drehrichtung.
Grauguss in dunkelgrauer Farbgebung bildet das Gehäuse, wodurch mechanische Schwingungen gedämpft werden. Der eigentliche Lagereinsatz besteht aus Standard-Wälzlagerstahl. Diese Materialkombination verleiht der Baueinheit die erforderliche Formstabilität unter radialer Belastung im gewerblichen Einsatz.