NKE
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Die Stehlager-Gehäuseeinheit UCP210-115 von NKE Steyr verbindet ein Graugussgehäuse mit 49,21 mm Bohrung und zweifacher Abdichtung für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit UCP210-115 von NKE Steyr dient der Lagerung rotierender Wellen auf festen Montageflächen. Die einbaufertige Baugruppe besteht aus einem dunkelgrauen Graugussgehäuse sowie einem integrierten Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Dank der Bohrung von 49,21 mm eignet sich die Einheit für entsprechende Wellendurchmesser. Das Graugussgehäuse nimmt radiale Belastungen im Betrieb auf und ermöglicht eine zügige Montage im industriellen Anlagenbau.
Diese Gehäuseeinheit kommt vor allem bei gelagerten Wellen zum Einsatz, die parallel zur Anschraubfläche verlaufen. Das Stehlagergehäuse nimmt vorrangig Radialkräfte auf und lässt sich über Schraubverbindungen flexibel von oben oder unten mit dem Maschinengestell verankern. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Vorrichtungsbau sowie im Maschinenbau für Wellenlagerungen. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ist die Gehäuseeinheit auch für Anwendungen unter wechselnden thermischen Bedingungen ausgelegt.
Die Arretierung auf der Welle erfolgt über Gewindestifte im Innenring, wodurch sich das Lager fest auf der Welle positionieren lässt. Für den Schutz vor Umgebungseinflüssen sorgt eine beidseitige Lippendichtung mit vorgelagerter Schleuderscheibe. Die Dichtlippe hält den Schmierstoff im Inneren, während die rotierende Schleuderscheibe grobe Schmutzpartikel abweist. Stimmen Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser exakt auf das Maß von 49,21 mm ab, um einen festen Sitz der Gewindestifte zu erzielen.
Die Einheit verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 49,21 mm. Der Gehäusekörper ist dunkelgrau und besteht aus Grauguss, während der Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt ist. Die Befestigung auf der Unterkonstruktion kann je nach Aufbau flexibel von oben oder von unten erfolgen.
Die Arretierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im verlängerten Innenring des Lagers. Diese Madenschrauben werden gleichmäßig angezogen und klemmen den Innenring auf der Welle fest. Diese Befestigungsmethode ermöglicht eine zügige Montage und Demontage ohne separate Spannhülsen, setzt jedoch eine passgenaue Welle mit 49,21 mm Durchmesser voraus.
Der Lagereinsatz besitzt beidseitig angeordnete Lippendichtungen, die durch vorgelagerte Schleuderscheiben ergänzt werden. Diese Kombination hält das Schmierfett im Inneren der Wälzkörperlaufbahnen. Gleichzeitig schleudern die rotierenden Metallscheiben Staub und Schmutzpartikel mechanisch ab, bevor Fremdkörper die eigentliche Dichtlippe erreichen können.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Werkstoff des Graugussgehäuses als auch der Standard-Wälzlagerstahl und die Dichtungselemente sind für dieses thermische Fenster ausgelegt. Bei Anwendungen nahe dem oberen Grenzwert von +120 Grad sollte die Wärmeentwicklung im laufenden Betrieb regelmäßig kontrolliert werden.
Grauguss zeichnet sich durch eine hohe mechanische Stabilität sowie gute schwingungsdämpfende Eigenschaften aus. Das dunkelgraue Gehäuse fängt radiale Lasten im Betrieb formstabil auf und schützt den innenliegenden Wälzlagereinsatz vor äußeren Krafteinwirkungen. Zudem erlaubt die Bauform eine verschraubte Befestigung von oben und unten, was den Einbau in bestehende Maschinenrahmen erleichtert.
Vor der Montage sollte die Welle gründlich von Schmutz und Graten befreit werden, damit sich der Innenring leicht aufschieben lässt. Richten Sie das Gehäuse spannungsfrei auf der Montagefläche aus und ziehen Sie die Gehäuseschrauben erst fest, nachdem die Gewindestifte auf der Welle fixiert wurden. Dadurch tragen Sie dazu bei, Verspannungen im Wälzlager zu vermeiden.
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