NKE
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Die Stehlager-Gehäuseeinheit UCP209-26 von NKE Steyr kombiniert ein Graugussgehäuse mit 41,27 mm Bohrung und robuster Lippendichtung samt Schleuderscheibe für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit UCP209-26 von NKE Steyr bildet eine einbaufertige Lagerung für Wellen mit 41,27 mm Durchmesser. Das dunkelgraue Gehäuse aus Grauguss nimmt ein integriertes Spannlager auf, dessen Innenring und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt sind. Für den Einsatz in industriellen Anlagen deckt die Einheit einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Durch die Befestigungsmöglichkeit von oben und unten eignet sich diese Baugruppe für stationäre Maschinen und Förderanlagen, bei denen eine stabile Wellenführung erforderlich ist.
Diese Gehäuseeinheit dient zur Lagerung rotierender Wellen bei vorwiegend radialer Belastung. Typische Einsatzfelder finden sich im klassischen Maschinenbau, in Förderanlagen sowie in verfahrenstechnischen Anlagen. Dank des massiven Graugusskörpers dämpft das Stehlager auftretende Schwingungen ab und verleiht der Gesamtkonstruktion Formstabilität. Die Gehäuseausführung erlaubt die Montage wahlweise von oben oder von unten, was den Einbau in verschiedenartige Rahmenkonstruktionen erleichtert. Instandhalter schätzen die unkomplizierte Austauschbarkeit der kompletten Einheit im Wartungsfall.
Die Arretierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring. Diese Klemmschrauben greifen direkt auf die Welle und sichern das Lager axial ohne zusätzliche Wellenmuttern. Beidseitig angeordnete Lippendichtungen schützen das Wälzkörperinnere vor Schmutz und Feuchtigkeit. Eine vorgeschaltete Schleuderscheibe weist gröbere Fremdkörper mechanisch ab, bevor Partikel die eigentliche Dichtlippe erreichen. Diese Konstruktion bewährt sich in staubigen Betriebsumgebungen, da der Schmierstoff im Lagerraum gehalten wird.
Die Einheit besitzt eine Bohrung von 41,27 mm. Die Welle wird direkt durch den verlängerten Innenring geführt und über Gewindestifte fest verspannt. Prüfen Sie vor der Montage den exakten Durchmesser der Welle, damit ein spielfreier Sitz erzielt wird.
Die beidseitige Kombination aus elastischer Lippendichtung und metallischer Schleuderscheibe bildet einen zweistufigen Schutz. Während die rotierende Schleuderscheibe groben Schmutz durch Zentrifugalkraft abweist, dichtet die Lippe den Innenraum gegen Feuchtigkeit und Feinstaub ab. Gleichzeitig wirkt das System einem Austreten des Schmierstoffs entgegen.
Die Fixierung erfolgt über zwei versetzte Gewindestifte im Innenring des Spannlagers. Diese Madenschrauben ziehen Sie mit einem Sechskantschlüssel an, wodurch sie sich formschlüssig an die Welle klemmen. Für eine feste Arretierung sollte der Wellenabschnitt im Klemmbereich sauber, gratfrei und maßhaltig sein.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten sowohl das Graugussgehäuse als auch die Dichtelemente und der Wälzlagerstahl ihre mechanischen Eigenschaften. Bei starken Temperaturschwankungen sollten Sie eventuelle thermische Längenausdehnungen der Welle in der Gesamtkonstruktion berücksichtigen.
Das dunkelgraue Stehlagergehäuse besitzt Befestigungsbohrungen, die eine Verschraubung von oben oder von unten ermöglichen. Dies erlaubt eine flexible Anbindung an Grundplatten, Stahlprofile oder Maschinenrahmen. Achten Sie auf eine ebene Anschraubfläche, damit sich der Graugusskörper beim Anziehen der Befestigungsschrauben nicht verspannt.
Das tragende Gehäuse wird aus Grauguss gefertigt, der sich durch gute Schwingungsdämpfung und Belastbarkeit auszeichnet. Das integrierte Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl, der für hohe Verschleißfestigkeit der Laufbahnen und Wälzkörper sorgt. Diese Werkstoffpaarung ist für hohe Beanspruchungen in Industrieanwendungen ausgelegt.
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