UKF
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Das Spindellager 70UHC55 .A15.I/1.L von UKF GmbH kombiniert 55 mm Bohrung mit Keramikkugeln für anspruchsvolle Hochgeschwindigkeitsanwendungen.
Das Spindellager 70UHC55 .A15.I/1.L ist als einreihiges Hochgeschwindigkeitslager für präzise Wellenführungen konzipiert. Mit den Hauptabmessungen 55 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite eignet sich diese Ausführung für Werkzeugmaschinenspindeln sowie hochdrehende Industrieachsen. Die Kombination aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für die Ringe und Siliziumnitrid (Si3N4) für die Wälzkörper bildet ein Hybridlager, das elektrische Ströme isoliert und die Reibung bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten reduziert.
Die Lagerbauart ist für Spindellagerungen konzipiert, bei denen hohe Drehzahlen und thermische Stabilität im Vordergrund stehen. Der Druckwinkel von 15 Grad nimmt kombinierte Lasten mit überwiegendem Radialanteil und einseitiger Axialkraft auf. Dank der Stromisolierung durch die Keramikkugeln dient die Bauform dazu, Schäden durch Stromdurchgang vorzubeugen, wie sie bei motorintegrierten Spindeln auftreten können.
Wälzkörper aus Siliziumnitrid weisen eine geringere Dichte auf als Stahlkugeln, wodurch die Fliehkräfte bei Drehzahlbeanspruchung geringer ausfallen. Zusammen mit dem leichten Hartgewebekäfig begünstigt die Konstruktion einen ruhigen Lauf im zulässigen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad. Das offene, konservierte Lager steht als Einzellager in universeller Anordnung mit leichter Vorspannung bereit, sodass Paarungen flexibel nach dem jeweiligen Einbaukonzept abgestimmt werden können.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 18 mm. Die kompakte Bauform entspricht der genormten Maßreihe für Spindellager und ermöglicht eine platzsparende Integration in präzise gelagerte Maschinenspindeln.
Die Wälzkörper aus Siliziumnitrid (Si3N4) machen dieses Modell zu einem Hybridlager. Keramik besitzt eine geringere Masse als Wälzlagerstahl, wodurch bei hohen Drehzahlen geringere Fliehkräfte wirken. Zudem wirken die Keramikkugeln elektrisch isolierend, was Schäden durch Stromdurchgang in elektrisch angetriebenen Spindeln vorbeugt.
Ein Nenndruckwinkel von 15 Grad unterstützt die Aufnahme hoher Drehzahlen bei gleichzeitig guter radialer Führungsgenauigkeit. Die Lagerung nimmt Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. Für wechselseitige oder beidseitige Axiallasten werden Spindellager typischerweise im Verbund montiert.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -40 und +110 Grad Celsius. Ausschlaggebend für die obere Grenze sind neben dem Stahlwerkstoff 100Cr6 vor allem der verbaute Hartgewebekäfig. Stimmen Sie das gewählte Schmiermittel auf diesen thermischen Einsatzbereich ab.
Das Spindellager ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt und ab Werk konserviert. Vor der Inbetriebnahme bringen Sie das für Ihre Spindelanwendung passende Schmiermittel ein. Das Gehäuse erfordert externe Dichtungen, um Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust im Betrieb zu vermeiden.
Der Innenring des Lagers ist genauer als die Toleranzklasse P4 bzw. ABEC 7 gefertigt, während der Außenring eine Genauigkeit oberhalb von P5 bzw. ABEC 5 erfüllt. Diese engen Fertigungstoleranzen tragen zu einem vibrationsarmen Lauf und hoher Rundlaufgenauigkeit bei.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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