70UHC20 .A15.0/I.L Spindellager von UKF
70UHC20 .A15.0/I.L Spindellager von UKF

UKF

Spindellager UKF 70UHC20 .A15.0/I.L

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
42 mm
Breite
12 mm
Gewicht
0,07 kg
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Spindellager UKF 70UHC20 .A15.0/I.L
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Spindellager UKF 70UHC20 .A15.0/I.L

Das Spindellager 70UHC20 .A15.0/I.L (20x42x12 mm) verbindet Keramik-Wälzkörper mit hoher Laufgenauigkeit für anspruchsvolle Hochgeschwindigkeits-Spindelsysteme.

Das Spindellager 70UHC20 .A15.0/I.L ist ein einreihiges Hochgeschwindigkeitslager mit 20 mm Bohrungsdurchmesser, 42 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite. Es besitzt Keramikkugeln aus Siliziumnitrid (Si3N4) und Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein stabiler Hartgewebekäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm bei schnellen Drehbewegungen. Da dieses Modell als offenes Lager konzipiert und konserviert ist, erfolgt die Schmierung passend zum jeweiligen Spindelsystem.

Wann kommt das Spindellager 70UHC20 .A15.0/I.L zum Einsatz?

Dieses Hochgenauigkeitslager eignet sich für Spindellagerungen, bei denen hohe Drehzahlen und geringe Rundlauffehler gefordert sind. Durch die universelle Anordnung lässt sich das Einzellager mit leichter Vorspannung flexibel in Lagersätzen kombinieren. Die Wälzkörper aus Siliziumnitrid bewirken eine galvanische Trennung zwischen Innen- und Außenring. Konstruktionen mit möglicher Stromdurchgangsgefahr bleiben dadurch vor schädlicher Funkenerosion an den Laufbahnen geschützt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -40 bis +110 Grad Celsius.

Welche Eigenschaften zeichnen Keramikkugeln und den 15-Grad-Druckwinkel aus?

Der Druckwinkel von 15 Grad unterstützt hohe radiale Belastungen bei gleichzeitiger Aufnahme einseitiger Axialkräfte. Durch diesen Kontaktwinkel bleibt die Steifigkeit bei schnellen Umläufen erhalten. Zudem bieten die Keramikkugeln gegenüber Stahlkugeln eine geringere Dichte, was Fliehkräfte im Betrieb begrenzt. UKF GmbH fertigt den Innenring genauer als Toleranzklasse P2 (ABEC 9) und den Außenring genauer als P4 (ABEC 7). Diese feinen Fertigungstoleranzen reduzieren Form- und Maßabweichungen auf ein Minimum.

Was zeichnet das Spindellager 70UHC20 .A15.0/I.L aus?

Dieses einreihige Spindellager kombiniert Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl mit leichten Keramikkugeln aus Siliziumnitrid. Es läuft in einem Hartgewebekäfig und besitzt eine leichte Vorspannung. Die universelle Anordnung erlaubt den flexiblen satzweisen Einbau. Zudem bietet die Bauweise eine wirksame elektrische Isolierung zwischen Welle und Gehäuse.

Welche Maße weist das Spindellager 70UHC20 .A15.0/I.L auf?

Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm und eine Breite von 12 mm. Diese Abmessungen eignen sich für kompakte Spindellagerungen. Das offene Bauteil ist ohne Schmierbohrung ausgeführt und lässt sich in entsprechend abgedichtete Gehäusekonstruktionen integrieren.

Welche Bedeutung hat der 15-Grad-Druckwinkel für den Betrieb?

Der Nenndruckwinkel von 15 Grad kennzeichnet die Berührungslinie der Kugeln zur Laufbahn. Dieser flachere Winkel ist für sehr hohe Drehzahlen ausgelegt, da er die Fliehkraftbeanspruchung gering hält. Gleichzeitig nimmt das Lager kombinierte Lasten auf, die sich aus hohen radialen Kräften und axialem Schub in einer Wirkrichtung zusammensetzen.

Warum kommen Wälzkörper aus Keramik zum Einsatz?

Siliziumnitrid weist eine geringere Dichte und eine höhere Härte als herkömmlicher Wälzlagerstahl auf. Bei schnellen Drehbewegungen entstehen geringere Fliehkräfte, was die innere Reibung mindert. Außerdem leitet Keramik keinen elektrischen Strom. Dies verhindert Lagerschäden durch Stromdurchgang, die bei schnelldrehenden Motorspindeln sonst zu Riffelbildung auf den Laufbahnen führen können.

Was bedeuten die Toleranzklassen genauer als P2 und P4?

Der Hersteller UKF GmbH fertigt den Innenring präziser als Klasse P2 beziehungsweise ABEC 9. Der Außenring ist genauer als P4 (ABEC 7) toleriert. Diese Einordnung beschreibt minimale Form- und Maßabweichungen bei Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf. Dadurch erreicht die Lagerung eine sehr hohe Laufgenauigkeit bei minimaler Schwingungsneigung.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Spindellager betreiben?

Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad Celsius spezifiziert. Das Lager ist konserviert ausgeführt und besitzt keine integrierten Dichtungen. Für den praktischen Einsatz stimmen Sie das Schmiermedium sowie Schmiermethode direkt auf die Drehzahlanforderungen der jeweiligen Spindelkonstruktion ab.

UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
Kienhorststr. 53, 13403 Berlin, Germany
info@ukf.de, https://www.ukf.de/de/impressum

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