719USOC50 .A21.I/1.M Spindellager von UKF
719USOC50 .A21.I/1.M Spindellager von UKF

UKF

Spindellager UKF 719USOC50 .A21.I/1.M

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
72 mm
Breite
24 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Hartgewebekäfig
Stromisolierung
Isolierung durch Keramikkugeln
Druckwinkel
21 Grad
Anordnung
einzelnes Universallager
Material der Wälzkörper
Si3N4, Siliziumnitrid (Keramik)
Vorspannung
mittlere Vorspannung
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-40 bis 110 °C
Schmierung
konserviert
Toleranzklasse des Innenrings
genauer als P4 bzw. ABEC 7
Toleranzklasse des Außenrings
genauer als P5 bzw. ABEC 5
Gewicht
0,23 kg
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Spindellager UKF 719USOC50 .A21.I/1.M
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Spindellager UKF 719USOC50 .A21.I/1.M

Das Spindellager 719USOC50 .A21.I/1.M von UKF GmbH ist ein zweireihiges Hybridlager mit den Maßen 50x72x24 mm und stromisolierenden Keramikkugeln.

Das Spindellager 719USOC50 .A21.I/1.M ist ein hochgenaues Wälzlager für anspruchsvolle Werkzeugmaschinen und Spindelsysteme. Ausgestattet mit Ringen aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und Wälzkörpern aus Siliziumnitrid (Si3N4) verbindet die Ausführung von UKF GmbH mechanische Belastbarkeit mit elektrischer Isolierung. Das offene, zweireihige Lager besitzt eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 24 mm. Durch die konservierte Ausführung lässt sich das Bauteil vor Ort bedarfsgerecht schmieren.

Für welche Belastungen ist das zweireihige Spindellager mit 21-Grad-Druckwinkel ausgelegt?

Dieses Spindellager kommt vorrangig in hochgenauen Spindellagerungen zum Einsatz. Durch den Druckwinkel von 21 Grad nimmt die Konstruktion kombinierte Radial- und Axiallasten gezielt auf. Da die Keramikkugeln aus Siliziumnitrid (Si3N4) isolierend wirken, schützt das Bauteil vor schädlichem Stromdurchgang bei elektrischen Antrieben. Die universelle Anordnung ermöglicht den Einbau als Einzellager oder in abgestimmten Lagersätzen.

Welche Eigenschaften zeichnen die Bauweise mit Si3N4-Kugeln aus?

Die Hybridbauweise kombiniert Laufringe aus Standard-Wälzlagerstahl mit leichten, harten Keramikkugeln. Ein geführter Hartgewebekäfig sorgt bei Drehzahlen für geringe Reibung und ruhigen Lauf. Mit einer Toleranzklasse des Innenrings genauer als P4 (ABEC 7) und des Außenrings genauer als P5 (ABEC 5) liefert das System exakte Rundlaufgenauigkeit. Die ab Werk eingestellte mittlere Vorspannung unterstützt eine steife Lagerung im Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad Celsius.

Welche Maße hat das Spindellager 719USOC50 .A21.I/1.M?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 24 mm. Mit dieser zweireihigen Bauform passt es in Gehäusebohrungen kompakter Maschinenspindeln. Vor dem Einbau sind Wellen- und Gehäusesitz zu prüfen, um die engen Toleranzen des Herstellers UKF GmbH im Betrieb vollständig zu nutzen.

Warum verfügt das Hybridlager über Wälzkörper aus Siliziumnitrid?

Wälzkörper aus Siliziumnitrid (Si3N4) weisen ein geringeres Gewicht und höhere Härte im Vergleich zu Stahlkugeln auf. Dies reduziert Fliehkräfte bei hohen Drehzahlen und verringert die Erwärmung im Betrieb. Zudem wirken die Keramikkugeln als elektrische Isolation, was dazu beiträgt, schädliche Stromdurchgänge im Wälzkontakt zu vermeiden.

Welche Bedeutung hat der Druckwinkel von 21 Grad?

Der Druckwinkel definiert die Kraftübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahn. Ein Winkel von 21 Grad dient der gezielten Aufnahme axialer Kräfte in definierter Richtung und unterstützt zugleich eine hohe radiale Steifigkeit. Das Spindellager eignet sich dadurch für Lagerungen mit kombinierten Belastungsrichtungen bei hohen Genauigkeitsanforderungen.

Welche Toleranzklassen weist das Spindellager auf?

Der Innenring ist mit einer Genauigkeit gefertigt, die enger als die Toleranzklasse P4 (entsprechend ABEC 7) ausfällt. Für den Außenring gilt eine Genauigkeit feiner als P5 (ABEC 5). Diese engen Fertigungstoleranzen reduzieren Rundlauffehler und Schwingungen, was eine präzise Führung bei der Bearbeitung begünstigt.

Wie wird das offene Spindellager geschmiert?

Dieses offene Spindellager ist im konservierten Zustand ausgeführt und enthält ab Werk keine Schmierfettfüllung. Anwender wählen das Schmiermittel, beispielsweise Spindellagerfett oder Ölnebelschmierung, passend zur jeweiligen Betriebsdrehzahl. Da das Bauteil keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr und Abdichtung über die umgebende Spindelkonstruktion.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das Bauteil?

Das Spindellager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -40 bis +110 Grad Celsius ausgelegt. Dieser thermische Einsatzbereich resultiert aus der Materialkombination von Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), Siliziumnitrid und dem Hartgewebekäfig. Eine ausreichende Wärmeabfuhr in der Spindeleinheit unterstützt den zuverlässigen Betrieb innerhalb dieser Grenzwerte.

UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
Kienhorststr. 53, 13403 Berlin, Germany
info@ukf.de, https://www.ukf.de/de/impressum

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