UKF
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Das Spindellager 70USSC45 .A21.0/I.M mit 45x75x16 mm kombiniert Keramikkugeln mit Stahlringen für hochpräzise Werkzeugspindeln bei mittlerer Vorspannung.
Das Spindellager 70USSC45 .A21.0/I.M von UKF GmbH ist ein einreihiges Hochgenauigkeits-Wälzlager für anspruchsvolle Werkzeugmaschinenspindeln. Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) treffen hierbei auf Wälzkörper aus Siliziumnitrid (Si3N4). Diese Ausführung als Hybridlager bewirkt eine elektrische Stromisolierung über die Keramikkugeln. Der Hartgewebekäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Bei einem Nenndruckwinkel von 21 Grad nimmt dieses offene Spindellager kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen auf. Das Lager ist konserviert und ohne Schmierbohrung ausgeführt.
Dieses Spindellager eignet sich vor allem für Haupt- und Frässpindeln, bei denen hohe Rundlaufgenauigkeit und elektrische Isolation der Welle gefordert sind. Durch die Keramikwälzkörper aus Siliziumnitrid wirkt die Konstruktion strominduzierten Schäden an den Laufbahnen entgegen. Der Druckwinkel von 21 Grad nimmt kombinierte radiale sowie axiale Schnittkräfte verlässlich auf. Die universelle Anordnung als Einzellager erlaubt flexible Kombinationen im Spindelsatz.
Die Wälzkörper aus Siliziumnitrid reduzieren die Reibung und isolieren das Lager gegen Stromdurchgang. Beim Spindellager 70USSC45 .A21.0/I.M liegt die Fertigungsgenauigkeit des Innenrings über P2 beziehungsweise ABEC 9, während der Außenring genauer als P4 beziehungsweise ABEC 7 ausgeführt ist. Mit einer mittleren Vorspannung und dem leichten Hartgewebekäfig deckt das Wälzlager einen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad ab. Da es sich um ein offenes Lager handelt, stimmen Sie Schmierstoff und externe Abdichtung auf die Spindelkonstruktion ab.
Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 75 mm und einer Breite von 16 mm entspricht die Geometrie gängigen Bauraumanforderungen im Spindelbau. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtung lässt sich das Lager nach der Konservierung bedarfsgerecht mit Spindelfett oder über eine externe Schmierstoffzufuhr versorgen.
Wälzkörper aus Siliziumnitrid (Si3N4) bieten eine elektrische Stromisolierung und zeichnen sich durch hohe Formstabilität sowie geringere Fliehkräfte aus. In Kombination mit Ringen aus Wälzlagerstahl 100Cr6 entsteht ein Hybridlager, das den Verschleiß verringert und elektrischem Stromdurchgang zwischen Welle und Gehäuse entgegenwirkt.
Der Druckwinkel von 21 Grad bestimmt das Verhältnis zwischen axialer und radialer Tragfähigkeit des Schrägkugellagers. Er sorgt für eine definierte Kraftübertragung, wodurch das Lager Axialkräfte in einer Richtung sowie radiale Spindelkräfte gleichzeitig aufnimmt. Diese Abstimmung unterstützt eine steife Führung bei rotierenden Maschinenspindeln.
Der Käfig aus Hartgewebe zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und gute Dämpfungseigenschaften aus. Dadurch führt er die Wälzkörper auch bei dynamischen Drehzahlwechseln vibrationsarm. Der Werkstoff arbeitet zuverlässig innerhalb des zulässigen Betriebstemperaturbereichs von -40 bis +110 Grad.
Der Innenring erreicht eine Genauigkeit, die enger als P2 beziehungsweise ABEC 9 spezifiziert ist. Der Außenring ist genauer als P4 beziehungsweise ABEC 7 gefertigt. Diese engen Fertigungstoleranzen unterstützen einen geringen Radial- und Axialschlag, was für hochpräzise Bearbeitungsergebnisse an der Spindelnase entscheidend ist.
Das Lager ist im konservierten Zustand ohne Schmierbohrung ausgeführt. Vor der Inbetriebnahme bringen Anwender den passenden Schmierstoff, etwa ein spezielles Spindellagerfett, entsprechend den Vorgaben der Spindelkonstruktion ein. Weil keine Dichtscheiben verbaut sind, übernimmt das Spindelgehäuse den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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