UKF
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Das Spindellager 719USO90 .A21.0/I.M von UKF GmbH ist ein zweireihiges Präzisionslager mit 90x125x36 mm für exakt geführte Spindelwellen.
Das Spindellager 719USO90 .A21.0/I.M ist ein zweireihiges Hochgenauigkeits-Wälzlager von UKF GmbH für Spindelsysteme und präzise Wellenführungen. Mit 90 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite nimmt diese Ausführung kombinierte radiale und axiale Kräfte auf. Durch den Druckwinkel von 21 Grad und die mittlere Vorspannung bietet die Baugruppe eine definierte Steifigkeit im Lagersitz. Das offene Lager ist konserviert ausgeführt und deckt einen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad ab.
Dieses Spindellager eignet sich für Spindelanordnungen und Werkzeugmaschinenachsen, bei denen es auf hohe Rundlaufgenauigkeit und axiale Führungspräzision ankommt. Die zweireihige Ausführung ermöglicht eine kompakte Lagerungsanordnung bei gegebener Wellengeometrie von 90 mm Durchmesser.
Konstrukteure setzen dieses Bauteil als Einzellager in universeller Anordnung ein. In Verbindung mit Gegenlagern lässt sich die Vorspannung gezielt im Spindelgehäuse abstimmen. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne Schmierbohrung handelt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr passend zum jeweiligen Konzept der Spindeleinheit von außen.
Der Druckwinkel von 21 Grad stellt eine ausgewogene Geometrie dar, um Radialkräfte und Axialkräfte präzise aufzunehmen. Gegenüber flacheren Winkeln nimmt die Konstruktion höhere axiale Lastanteile auf, während eine hohe radiale Steifigkeit erhalten bleibt.
Der integrierte Hartgewebekäfig führt die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl (100Cr6) reibungsarm und eignet sich für anspruchsvolle Drehzahlen. Zudem zeichnet sich das Modell durch enge Fertigungstoleranzen aus: Der Innenring ist genauer als P2 (ABEC 9) gefertigt, während der Außenring genauer als P4 (ABEC 7) toleriert ist.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Gesamtbreite von 36 mm auf. Mit diesen kompakten Hauptabmessungen lässt sich die zweireihige Einheit präzise in Gehäusebohrungen einpassen und auf entsprechenden Spindelwellen montieren.
Hartgewebe zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und günstige Reibungseigenschaften aus. Der Käfig führt die Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl auch bei höheren Drehzahlen reibungsarm. Dies unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf im Spindelsystem während des Betriebs.
Die Toleranzklassen beschreiben zulässige Form- und Maßabweichungen. Beim Innenring liegt die Genauigkeit höher als bei der Klasse P2 beziehungsweise ABEC 9, während der Außenring genauer als P4 (ABEC 7) toleriert ist. Diese minimalen Rundlauffehler ermöglichen eine exakte Wellenführung in Präzisionsanwendungen.
Dieses Modell besitzt keine integrierten Dichtungen und liegt im konservierten Zustand vor. Vor der Inbetriebnahme erfordert das Lager eine anwendungsspezifische Befettung oder den Anschluss an eine externe Ölversorgung. Da keine Schmierbohrung am Außenring vorhanden ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich über den Bauraum.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -40 bis +110 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Hartgewebekäfig behalten in dieser Spanne ihre mechanischen Eigenschaften. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass dieser für die Betriebstemperatur der Spindel spezifiziert ist.
Die mittlere Vorspannung bestimmt die interne Federung und die Spielfreiheit des Spindellagersystems. Bei universeller Anordnung lassen sich Lager flexibel in O-, X- oder Tandem-Anordnung kombinieren. Durch die werksseitige Vorspannung wird eine definierte Systemsteifigkeit erzielt.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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