SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,31 € | 24,81 € |
| 35 | 2,61 € | 23,51 € |
Die Speedi-Sleeve 99233 von SKF aus nichtrostendem Stahl stellt eingelaufene Dichtsitzflächen mit 59,13 mm Wellendurchmesser ohne Wellenausbau wieder her.
Mit der Speedi-Sleeve 99233 von SKF setzen Instandhalter und Konstrukteure verschlissene Wellenoberflächen im Bereich von Radial-Wellendichtringen instand. Das dünnwandige Bauteil aus nichtrostendem Stahl bildet eine neue Lauffläche für Dichtlippen, ohne dass die Welle aufwendig demontiert, abgedreht oder aufgespritzt werden muss. Dank der Abmessungen von 59,13 mm Bohrung, 69,85 mm Außendurchmesser am Flansch und 22,23 mm Gesamtbreite ermöglicht die Reparaturbuchse eine zügige Wiederinbetriebnahme von Maschinen und Aggregaten in Werkstatt und Fertigung.
Diese Reparatursleeve dient vor allem der Beseitigung von Einlaufspuren, die durch schleifende Dichtlippen auf rotierenden Wellen entstehen. Treten an Lagersitzen oder Getriebeabgängen Schmiermittelverluste durch Riefenbildung auf, schützt die Hülse vor Folgeschäden. Sie schieben die Hülse direkt über die gereinigte Schadstelle. Durch die Fertigung aus nichtrostendem Stahl eignet sich diese Ausführung besonders für Betriebsumgebungen, in denen Feuchtigkeit oder korrosive Einflüsse auf die Dichtstelle einwirken können, ohne dass Sie die Welle nacharbeiten müssen.
Entscheidend für den festen Sitz ist die exakte Vermessung des unbeschädigten Wellendurchmessers im Bereich der Dichtungsspur. Der Durchmesser muss zur Bohrungsangabe von 59,13 mm passen, damit der erforderliche Presssitz ohne Klebstoff hält. Tiefe Riefen vor der Montage mit Epoxidharz oder Spachtelmasse füllen, um Hohlräume unter der dünnwandigen Hülse zu vermeiden. Die Hülse anschließend mit dem passenden Montagewerkzeug gleichmäßig aufpressen. Den Montageflansch können Sie nach dem Aufschieben an der Sollbruchkerbe entfernen oder belassen.
Dieses Bauteil erneuert eingelaufene Wellenoberflächen an der Dichtlippen-Laufspur, ohne dass die Welle spanend nachbearbeitet oder ersetzt werden muss. Die Hülse stellt eine glatte Gegenlauffläche für den Radial-Wellendichtring her. Dadurch beugt sie Schmierstoffaustritt an der Lagerstelle vor und schützt vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Die Hülse weist einen Innendurchmesser von 59,13 mm auf und ist für entsprechende Wellendurchmesser ausgelegt. Der äußere Flanschdurchmesser beträgt 69,85 mm bei einer Gesamtbreite von 22,23 mm. Messen Sie vor der Bestellung die unbeschädigte Welle an mehreren Stellen nach, um den erforderlichen Presssitz einzuhalten.
SKF fertigt diese Ausführung aus nichtrostendem Stahl. Dieser Werkstoff bietet erhöhten Widerstand gegen Korrosion durch Feuchtigkeit, Reinigungsmedien oder aggressive Umgebungsbedingungen. Dadurch bleibt die Lauffläche für die Dichtlippe auch in anspruchsvollen industriellen Atmosphären intakt, was den Dichtungsverschleiß reduziert.
Bei leichten Oberflächenriefen reicht der reine Presssitz der Hülse auf der Welle vollkommen aus. Liegen jedoch tiefere Kratzer oder Einkerbungen vor, empfiehlt sich das Ausfüllen dieser Vertiefungen mit einer aushärtenden Dicht- oder Spachtelmasse vor dem Aufschieben. So lässt sich vermeiden, dass Medien unter der Hülse hindurchtreten.
Der Flansch verfügt über eine Sollbruchkerbe und lässt sich nach dem Einpressen mit einer Zange abziehen, falls der Bauraum dies erfordert. Reicht der axiale Freiraum im Gehäuse aus, kann der Flansch auch an der Hülse verbleiben. Achten Sie beim Abreißen darauf, die Hülse nicht zu verformen.
Sie verwenden in der Regel weiterhin die Originalgröße des Radial-Wellendichtrings. Da die Wandung der Reparaturhülse sehr dünn gehalten ist, gleicht die Dichtlippe den minimalen Zuwachs des Außendurchmessers problemlos aus. Eine Umstellung auf eine andere Dichtungsgröße ist daher normalerweise nicht erforderlich.
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