SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,50 € | 28,55 € |
| 35 | 3,00 € | 27,05 € |
Die SKF Speedi-Sleeve 99272 repariert eingelaufene Dichtungssitze auf Wellen mit 69,85 mm Durchmesser ohne aufwendiges Nachdrehen.
Die SKF Speedi-Sleeve 99272 ist eine dünnwandige Wellenschutzhülse zur schnellen Wiederherstellung verschlissener Dichtungslaufflächen. Bei Radial-Wellendichtringen graben sich Dichtlippen im laufenden Betrieb oft in die Wellenoberfläche ein. Statt die Welle zeitaufwendig auszubauen, abzudrehen oder thermisch aufzuspritzen, ziehen Sie diese Reparaturhülse direkt über die beschädigte Stelle. Mit einer Bohrung von 69,85 mm, einem Außendurchmesser von 79,38 mm sowie einer Breite von 14,3 mm stellt sie eine maßhaltige Gegenlauffläche bereit.
Diese Wellenschutzhülse dient vor allem der Instandsetzung von Wellenoberflächen im Bereich von Wellendichtringen. Sie kommt an rotierenden Wellen und Achsen zum Einsatz, wenn Einlaufspuren der Dichtlippe zu Leckagen führen. Durch das Überschieben der Hülse erhalten Sie ohne spanende Nacharbeit einen neuen Laufflächensitz. Der ursprüngliche Dichtungsdurchmesser bleibt praktisch erhalten, sodass Sie die vorgesehene Dichtungsgröße weiter nutzen können. Das spart Stillstandszeiten bei geplanten Revisionen wie auch bei ungeplanten Reparaturen.
Die Fertigung aus nichtrostendem Stahl schützt die Lauffläche vor Korrosion und erhöht die Beständigkeit gegenüber feuchten oder chemisch anspruchsvollen Umgebungsbedingungen. Dies trägt dazu bei, dass Rostbildung unter oder neben der Dichtlippe und ein vorzeitiger Ausfall der Dichtung vermieden werden. Prüfen Sie vor der Montage den Zustand der Welle: Tiefere Riefen sollten zuvor mit einem geeigneten Füllstoff ausgeglichen werden, damit die Hülse gleichmäßig aufliegt. Der Flansch der Hülse unterstützt das axiale Aufpressen und lässt sich bei Bedarf an der Sollbruchkerbe abtrennen.
Die Wellenschutzhülse dient der kostengünstigen Instandsetzung von eingelaufenen Wellenbereichen, auf denen Radial-Wellendichtringe laufen. Durch die dünne Wandstärke überbrückt sie Einlaufspuren, ohne dass eine neue Wellendimension erforderlich wird. Anwender sparen dadurch den Ausbau oder den kompletten Austausch der betroffenen Welle.
Das Bauteil weist einen Innendurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 69,85 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 79,38 mm, während die axiale Breite bei 14,3 mm liegt. Diese Maße sind auf entsprechende Wellensitze abgestimmt, um einen festen Presssitz auf der Welle zu erzielen.
Nichtrostender Stahl bietet Schutz vor korrosiven Angriffen durch Feuchtigkeit, Reinigungsmedien oder aggressive Schmierstoffe. Auf diese Weise bleibt die Gleitfläche für die Dichtlippe über lange Zeit glatt und funktionsfähig. Gerade bei Anwendungen im Außenbereich oder in feuchten Industrieumgebungen trägt dieses Material dazu bei, Undichtigkeiten zu vermeiden.
Die Schutzhülse wird mit einem passenden Schlagwerkzeug über das saubere und entgratete Wellenende aufgeschoben. Tiefere Einlaufspuren sollten vorab mit Spachtelmasse verfüllt werden. Nach dem Aufpressen kann der Montageflansch entlang der Sollbruchstelle vorsichtig abgerissen werden, falls der Bauraum dies erfordert oder die Dichtung sonst anstößt.
In der Regel ist kein abweichender Dichtungsdurchmesser nötig. Die Schutzhülse ist so dünnwandig konstruiert, dass die elastische Dichtlippe eines handelsüblichen Wellendichtrings der gleichen Nenngröße weiterhin abdichtet. Die ursprüngliche Spezifikation der Dichtung bleibt unverändert erhalten, was Beschaffung und Vorratshaltung im Betrieb vereinfacht.
Der Einsatz lohnt sich, sobald Dichtlippen Riefen im Wellenmaterial hinterlassen haben und Undichtigkeiten auftreten. Durch die Hülse entfallen zeitintensive Nachbearbeitungen wie Schleifen oder Flammspritzen. Instandhalter nutzen diese Lösung, um Maschinenstillstände zu verkürzen und Anlagen zügig wieder in Betrieb zu nehmen.
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