SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,88 € | 130,74 € |
| 20 | 13,77 € | 123,85 € |
Die SKF Speedi-Sleeve 99640 repariert eingelaufene Dichtungssitze auf Wellen mit 169,88 mm Durchmesser rasch und ohne aufwendiges Nachschleifen.
Mit der Speedi-Sleeve 99640 bietet SKF eine wirtschaftliche Lösung zur Instandsetzung beschädigter Wellenoberflächen im Bereich von Radial-Wellendichtringen. Treten an Dichtlippen durch abrasive Partikel oder Reibung Einlaufspuren auf, stellt diese Hülse eine verschleißfeste Gegenlauffläche wieder her. Das Verfahren erspart kostenintensive Nacharbeiten wie das Aufspritzen, Aufschweißen oder Neufertigen von Wellen.
Eingelaufene Wellenoberflächen führen häufig zu Undichtigkeiten an rotierenden Wellenanlagen. Die Hülse dient als präzise Gegenlauffläche für berührende Radial-Wellendichtringe, wenn Ausfallzeiten kurz gehalten werden sollen. Durch das Überziehen der dünnwandigen Hülse bleibt der ursprüngliche Wellendurchmesser praktisch unverändert, sodass Standard-Wellendichtringe derselben Nenngröße weiter genutzt werden können.
Typische Einsatzbereiche liegen an rotierenden Wellen mit berührenden Dichtlippen, bei denen das Bauteil durch Fremdpartikel oder Schmierstoffmangel Rillen gebildet hat. Statt die Welle aufwendig auszubauen und spanend zu überarbeiten, wird die Reparaturhülse direkt auf dem beschädigten Sitz positioniert.
Diese Ausführung besteht aus nichtrostendem Stahl und eignet sich für Umgebungen, in denen Feuchtigkeit oder korrosive Medien auf die Dichtstelle einwirken. Der Werkstoff schützt die Lauffläche vor Rostbildung und unterstützt die Funktionsfähigkeit des Dichtsystems. Vor der Montage sind der Wellendurchmesser von 169,88 mm und die Einbaubreite von 38 mm zu prüfen.
Zusätzlich ist der Flanschdurchmesser von 182,58 mm bei der Einbauraumprüfung zu beachten. Der Flansch dient als Montagehilfe beim Aufpressen und kann bei beengten Einbauverhältnissen nach dem Aufschieben an der vorgesehenen Nut abgetrennt werden.
Eine dünnwandige Reparaturhülse aus nichtrostendem Stahl zur schnellen Instandsetzung eingelaufener Wellenoberflächen. Sie wird direkt über die beschädigte Stelle geschoben und bildet sofort eine neue Lauffläche für Radial-Wellendichtringe, ohne die Welle demontieren oder nachbearbeiten zu müssen.
Die Hülse besitzt einen Innendurchmesser von 169,88 mm für den entsprechenden Wellensitz. Die zylindrische Breite beträgt 38 mm. Der Außendurchmesser am Montageflansch liegt bei 182,58 mm, was bei der Freigängigkeit angrenzender Bauteile zu berücksichtigen ist.
Nichtrostender Stahl empfiehlt sich für Umgebungen mit erhöhter Feuchtigkeit, Spritzwasser oder chemischer Belastung. Der Werkstoff verhindert Lochfraß sowie Rostnarben auf der Lauffläche, welche die Dichtlippe des Wellendichtrings sonst frühzeitig zerstören könnten.
Nein, dank der extrem geringen Wandstärke der Hülse kann der Radial-Wellendichtring in der ursprünglichen Nennabmessung weiterverwendet werden. Das erleichtert die Ersatzteilbeschaffung und vermeidet konstruktive Änderungen am Gehäuse.
Die Welle muss sauber, trocken und gratfrei sein. Tiefe Einlaufrillen oder Kratzer können vor dem Aufziehen der Hülse mit Epoxidharz oder Spachtelmasse ausgefüllt werden, um Hohlräume unter der dünnen Hülse auszugleichen.
Der Montageflansch kann nach dem Aufpressen entweder verbleiben oder an der Sollbruchstelle entfernt werden. Falls der Bauraum im Gehäuse begrenzt ist, lässt sich der Flansch mit einer Zange vorsichtig abziehen.
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