FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,31 € | 24,95 € |
| 35 | 2,63 € | 23,63 € |
Das Bauteil vereint ein Gehäuse aus Grauguss mit einem eingepassten Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Dank der Wellenbohrung von 23,81 mm eignet sich dieses Wälzlager für zöllige Wellendurchmesser. Die Montage erfolgt über integrierte Gewindestifte am Innenring. Dies ermöglicht eine feste Wellenklemmung für industrielle Anwendungen mit linearen Verfahrwegen.
Diese FAG Gehäuseeinheit der Baureihe UCT ist speziell für Linearbewegungen und Spannstationen ausgelegt. Konstruktionen nutzen das seitlich geführte Gehäuse vor allem dort, wo Achsabstände manuell oder mechanisch nachgestellt werden, etwa in Fördersystemen oder Bandführungen. Das Graugussgehäuse nimmt die auftretenden Kräfte im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad auf. Die Führungsnuten erleichtern dabei das Verschieben in passenden Spannrahmen.
Die verbaute Dichtung mit Schleuderscheibe schützt den Lagereinsatz vor eindringenden Partikeln und Schmutz. Bei Rotation schleudert die vorgeschaltete Scheibe Verunreinigungen vom Dichtspalt weg, was die Standzeit des Schmierstoffs im Inneren unterstützt. Dies trägt vor allem in staubbelasteten Betriebsumgebungen zu einem gleichmäßigen Lauf bei. Bei der Auslegung prüfen Konstrukteure zudem, ob die Wellenfixierung über Gewindestifte den Belastungen der jeweiligen Anwendung entspricht.
Die Einheit besitzt eine Bohrung von 23,81 mm. Über die beiden Gewindestifte am Innenring lässt sich das Lager direkt auf der passenden Welle klemmen. Das Graugussgehäuse ist maßlich auf standardisierte Führungsschienen für Spannlager der Bauform UCT abgestimmt.
Gehäuse der Bauform UCT verfügen über seitliche Führungsnuten, wodurch sie sich in Führungsrahmen verschieben lassen. Diese Bauweise ermöglicht das Ausrichten oder Spannen von Wellen und Achsen im linearen Verlauf. FAG fertigt den Gehäusekörper aus Grauguss, während der Lagereinsatz aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl besteht.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten sowohl das Graugussgehäuse als auch die Dichtelemente und das Schmiermittel ihre mechanischen Eigenschaften. Bei starken Temperaturschwankungen sollten Anwender die Wärmeausdehnung der Welle bei der Konstruktion berücksichtigen.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte, die im verlängerten Innenring des Spannlagers integriert sind. Beim Anziehen drücken sich die Stifte gegen die Welle und fixieren die Baugruppe kraftschlüssig gegen axiales Wandern und Durchrutschen. Für eine sichere Klemmung sollte die Welle eine maßhaltige, glatte Oberfläche aufweisen.
Diese Dichtungsanordnung kombiniert eine berührende Dichtlippe mit einer rotierenden Schutzscheibe aus Metall. Die Schleuderscheibe hält grobe Fremdkörper mechanisch ab und schleudert Staub durch die Rotationsbewegung nach außen ab. Gleichzeitig hält die innere Dichtlippe das Fett im Wälzkörperraum und schützt die Laufbahnen vor Verschleiß.
Für das Gehäuse verwendet der Hersteller Grauguss, der Schwingungen dämpft und mechanische Lasten aufnimmt. Der eigentliche Wälzlagereinsatz besteht aus Standard-Wälzlagerstahl, der für Tragfähigkeit und Überrollfestigkeit sorgt. Diese Werkstoffkombination unterstützt eine hohe Formstabilität unter typischen industriellen Betriebsbedingungen.
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