SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,17 € | 41,04 € |
| 35 | 4,33 € | 38,88 € |
Das SKF Spanngehäuse TUJ508 aus Grauguss mit 80 mm Bohrung nimmt passende Lagereinsätze auf und erleichtert die Ausrichtung von Wellen.
Das Spanngehäuse TUJ508 von SKF dient als stabile Aufnahme für Wälzlagereinsätze in verstellbaren Lagerkonstruktionen. Konstrukteure nutzen diese Bauform vor allem dort, wo Wellenpositionen im laufenden Betrieb oder bei Wartungsarbeiten nachgestellt werden. Das einteilige Gehäuse aus Grauguss bietet hohe Formstabilität unter radialen Lasten. In industriellen Förderanlagen oder Antrieben trägt die Gehäuseform dazu bei, dass Lagerungen parallel zur Führungsschiene nachgeführt werden können.
Das Spanngehäuse TUJ508 eignet sich für Spanneinheiten, bei denen Wellen oder Trommeln gezielt verschoben werden. Die Gehäuseeinheit kommt typischerweise in Band- und Kettenspannsystemen zur mechanischen Zugmittelspannung zum Einsatz. Das Bauteil gleitet in Führungsschienen und ermöglicht das Ausgleichen von Längungen flexibler Zugmittel. Durch die Graugussausführung nimmt das Gehäuse mechanische Schwingungen auf und entlastet angrenzende Maschinenteile.
Ausschlaggebend für die Auslegung ist die Gehäusebohrung von 80 mm, die den passenden Lagereinsatz aufnimmt. Zu beachten ist die sphärische Passung im Inneren, um etwaige Fluchtungsfehler der Welle auszugleichen. Das Gehäuse besteht aus Grauguss und verfügt über eine dunkelblaue Oberflächenbeschichtung, die den Gehäusekörper vor äußeren Umgebungseinflüssen schützt. Vorab sollten die Führungsschienenabmessungen der Spannvorrichtung geprüft werden, damit das Gehäuse widerstandsarm verfahren werden kann.
Spanngehäuse wie das TUJ508 nehmen Lagereinsätze beweglich auf, um Zugmittel wie Riemen oder Ketten gezielt zu spannen. Das Bauteil lässt sich entlang von Führungsschienen linear verfahren. Konstrukteure passen damit Achsabstände flexibel an, gleichen Dehnungen im laufenden Betrieb aus und unterstützen die kontinuierliche Kraftübertragung im System.
Mit einem Durchmesser von 80 mm bildet die Gehäusebohrung den Lagersitz für den zugehörigen Lagereinsatz. Die sphärische Kontur im Inneren nimmt den Außenring des Lagers auf und gleicht Fluchtungsfehler der Welle aus. Dies reduziert Kantenpressungen und schützt die Wälzkörper vor ungleichmäßiger Lastverteilung.
Grauguss zeichnet sich durch eine hohe Druckfestigkeit und ausgeprägte Dämpfungseigenschaften gegenüber Schwingungen aus. Der Werkstoff hält mechanischen Spannkräften stand, ohne sich plastisch zu verformen. Dadurch bleibt der Lagersitz maßhaltig, was Laufruhe und Lebensdauer der montierten Welle direkt begünstigt.
Spanngehäuse dieser Bauart gleiten mit seitlichen Nuten in den Schienen einer Spannvorrichtung. Die Führungsbahnen müssen parallel und sauber ausgerichtet sein, damit sich das Gehäuse mit einer Verstellspindel ruckfrei bewegen lässt. Klemmen oder Verkanten würde zusätzliche Biegekräfte in das Wälzlager einleiten.
Die dunkelblaue Lackierung schützt die Graugussoberfläche vor Korrosion durch normale Raumfeuchte und industrielle Schmutzpartikel. Zudem erleichtert der Überzug die regelmäßige Sichtkontrolle sowie das Säubern der Gehäuseaußenseite. Für Anwendungen unter ständiger Nässeeinwirkung oder Reinigungsmitteln sind gesonderte Schutzvorkehrungen ratsam.
Kompatibel sind Spannlagereinsätze, deren Außenringgeometrie dem Innendurchmesser und der sphärischen Form der 80-mm-Aufnahme entspricht. Durch das Zusammenspiel aus gewölbtem Außenring und hohlsphärischem Gehäuse gleicht die montierte Einheit fertigungsbedingte Fluchtungsfehler der Welle selbsttätig aus, ohne dass Verspannungen im Wälzlager entstehen.
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