FYH
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Die Spann-Gehäuseeinheit UCTL207-300 J von FYH bietet eine 35 mm Bohrung, Graugussgehäuse und Kanalstahlrahmen für verstellbare Wellenlagerungen.
Die Spann-Gehäuseeinheit UCTL207-300 J von FYH kombiniert ein Gehäuse aus Grauguss mit einem Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Sie dient dem Einsatz in linearen Nachspannvorrichtungen und verstellbaren Wellenführungen im Maschinenbau. Das Bauteil nimmt Wellen mit 35 mm Durchmesser auf und fixiert diese über Gewindestifte am Innenring. Die Konstruktion mit Kanalstahlrahmen erlaubt die Führung entlang passender Profile, während die Kombination aus Dichtung und Schleuderscheibe das Wälzlager vor eindringendem Schmutz schützt.
Konstrukteure nutzen diese Spann-Gehäuseeinheit in Spannstationen, Fördereinrichtungen und Bandanlagen, bei denen Achsabstände betriebsbedingt nachjustiert werden. Der integrierte Kanalstahlrahmen dient als Führung entlang von Profilen oder Schienen. Für die Instandhaltung erleichtert dieser Aufbau das Nachspannen von Riemen oder Fördergurten, da sich das Gehäuse direkt in der Führung verfahren lässt. Die vorgeschaltete Schleuderscheibe weist grobe Partikel mechanisch ab und entlastet die Basisschmierung.
Die mechanische Sicherung auf der 35 mm Welle erfolgt über Gewindestifte im Innenring. Eine saubere, unbeschädigte Wellenoberfläche unterstützt den Halt der Klemmschrauben und wirkt einem Wandern unter Last entgegen. Das Gehäuse aus Grauguss nimmt radiale Belastungen formstabil auf, während das Lagerelement für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt ist. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Führungsschienen des Kanalstahlrahmens auf Leichtgängigkeit, um Verkantungen beim Nachspannvorgang vorzubeugen.
Die Einheit verfügt über einen Innendurchmesser von 35 mm zur Aufnahme der Welle. Der Lagereinsatz sitzt in einem Gehäuse aus Grauguss, das in einen Kanalstahlrahmen gefasst ist. Das Innenmaß ist auf entsprechende Wellen abgestimmt, wodurch sich die Einheit in passenden Führungsnuten exakt ausrichten und mechanisch verschieben lässt.
Der Kanalstahlrahmen verleiht dem Graugussgehäuse eine seitliche Führung in Profilen oder Spannvorrichtungen. Bei Förderbändern oder Spannstationen ermöglicht dieser Rahmen das gezielte Verschieben des Lagers entlang der Längsachse. Dadurch lassen sich Riemen- oder Kettenspannungen korrigieren, ohne die gesamte Haltekonstruktion demontieren zu müssen.
Die Fixierung erfolgt durch das Eindrehen von Gewindestiften durch den verlängerten Innenring auf die Welle. Die Stiftspitzen drücken sich auf den Wellenkörper und wirken einem axialen Verschieben sowie Verdrehen entgegen. Für einen festen Halt sollte die Wellenoberfläche im Montagebereich gründlich gereinigt und fettfrei sein.
Das System kombiniert eine elastische Dichtlippe mit einer außenliegenden Schleuderscheibe aus Metall. Bei Drehung der Welle schleudert die Scheibe anfallenden Staub, Feuchtigkeit und Festpartikel durch die Fliehkraft nach außen ab. Dies entlastet die Dichtung und bewahrt den Schmierstoff im Inneren des Wälzlagers vor vorzeitiger Kontamination.
Die Spann-Gehäuseeinheit ist für einen Betrieb zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt. Damit deckt die Einheit thermische Anforderungen in typischen industriellen Förder- und Antriebssystemen ab. Bei dauerhaft an der oberen Temperaturgrenze liegenden Einsätzen empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle der Schmierstoffintervalle.
Der Grundkörper besteht aus Grauguss, der Schwingungen dämpft und mechanische Belastungen aufnimmt. Der darin geführte Lagereinsatz wird aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt, der eine hohe Festigkeit der Laufbahnen aufweist. Zusammen mit dem Kanalstahlrahmen entsteht eine belastbare Baugruppe für lineare Spannanwendungen.
FYH INC.
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