RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,90 € | 74,21 € |
| 30 | 7,82 € | 70,29 € |
Spann-Gehäuseeinheit UCT211 D1 von RHP Wälzlager mit 55 mm Bohrung, Grauguss-Gehäuse und Mehrfachdichtung für geführte Nachspannkonstruktionen im Maschinenbau.
Die Spann-Gehäuseeinheit UCT211 D1 kombiniert ein formstabiles Gehäuse aus Grauguss mit einem einsatzbereiten Lager aus Standard-Wälzlagerstahl. Ausgelegt für Wellen mit 55 mm Bohrung, ermöglicht diese Baueinheit die exakte Führung und gezielte Nachspannung rotierender Wellen. Die Baugruppe von RHP Wälzlager nimmt primär radiale Belastungen auf. Integrierte Führungsnuten am Gehäusekörper erlauben dabei eine kontrollierte lineare Verschiebung entlang von Profilen oder Spannschienen.
Spann-Gehäuseeinheiten dieses Typs dienen typischerweise als verstellbare Lagereinheiten in Förderanlagen, Spannstationen für Riementriebe und Kettenspanner. Durch die seitliche Führung im Gehäuse lassen sich Längungen flexibel ausgleichen und die notwendige Vorspannung im System aufrechterhalten. Das Gehäuse aus Grauguss dämpft auftretende Schwingungen und verleiht der Konstruktion die nötige Formstabilität bei mechanischen Beanspruchungen im industriellen Dauerbetrieb.
Die Fixierung auf der 55-mm-Welle erfolgt über Gewindestifte im Innenring. Dieses Befestigungsprinzip ermöglicht eine zügige Montage direkt auf zylindrischen Wellen ohne Nutfräsung. Für anspruchsvolle Betriebsumgebungen sorgt die Mehrfachdichtung (UCT): Sie schirmt den Wälzkörpersatz vor festen Partikeln ab und verlangsamt den Austritt des Schmierstoffs. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad eignet sich die Einheit für vielfältige thermische Umgebungsbedingungen.
Diese Einheit vereint ein schwingungsdämpfendes Grauguss-Gehäuse mit einem Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl für Wellen mit 55 mm Durchmesser. Das charakteristische Merkmal der UCT-Bauform sind die seitlichen Führungsnuten, die eine lineare Verschiebung der gesamten Lagereinheit ermöglichen. Dadurch lässt sich das Lager zum Spannen von Riemen oder Ketten nutzen.
Die mechanische Fixierung auf der 55-mm-Welle geschieht über Gewindestifte im Innenring. Beim Festziehen drücken sich die Stifte kraftschlüssig auf den Wellenwerkstoff. Dies erlaubt eine unkomplizierte Ausrichtung der Welle ohne aufwendige Vorarbeiten wie Absätze oder Passfedernuten. Achten Sie auf ein gleichmäßiges Anziehen der Stifte gemäß Herstellervorgaben.
Das Dichtungssystem schützt das Innenleben des Lagers vor Fremdkörpern wie Staub, Fasern oder Schmutzpartikeln. Gleichzeitig dient die Mehrfachdichtung dazu, das Schmiermittel im Bereich der Laufbahnen und Wälzkörper zu halten. Dieser Schutz ist in offenen Industrieumgebungen oder Förderanlagen wichtig, da er den vorzeitigen Verschleiß der metallischen Kontaktflächen mindert.
Die Baueinheit ist für einen Betrieb in Temperaturbereichen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Spielraum deckt herkömmliche Industrieumgebungen, ungeheizte Lagerhallen sowie warme Zonen an Antrieben ab. Bei Umgebungstemperaturen außerhalb dieser Spanne sollten thermische Einflüsse auf Dichtung und Schmierstoff vorab gesondert geprüft werden.
Das Aufnahmegehäuse besteht aus widerstandsfähigem Grauguss, der für gute Dämpfungseigenschaften und Formtreue sorgt. Der eigentliche Wälzlagereinsatz wird aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Materialkombination verleiht der gesamten Spann-Gehäuseeinheit eine hohe mechanische Belastbarkeit gegen Schwingungen und radiale Kräfte bei kontinuierlicher Beanspruchung.
Achten Sie darauf, dass die Gehäuseführungsnuten exakt parallel zu den Spannschienen verlaufen, um ein Verkanten während der Nachstellung zu verhindern. Die Welle mit 55 mm Durchmesser muss sauber entgratet sein. Ziehen Sie die Gewindestifte erst nach dem Ausrichten der gesamten Einheit fest, um Verspannungen im Lagersitz zu vermeiden.