ZEN
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Das Spannlager AEL211 von ZEN bietet mit 55 mm Bohrung, balligem Außenring und Exzenterspannring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager AEL211 ist ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Abmessungen 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 48,4 mm Breite. Gefertigt vom Hersteller ZEN entspricht diese Einheit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Charakteristisch ist der einseitig verbreiterte Innenring, der für stabilen Sitz auf der Welle sorgt. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Innere vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab.
Dieses Spannlager AEL211 kommt typischerweise in Stehlagern oder Flanscheinheiten zum Einsatz, die vorwiegend radiale Belastungen aufnehmen. Dank der sphärischen bzw. balligen Mantelfläche des Außenrings gleicht das Bauteil statische Fluchtungsfehler der Welle im Gehäuse aus. Konstruktionen mit einseitig verbreitertem Innenring reduzieren die Verkippung auf der Welle und unterstützen einen gleichmäßigen Lauf. Industrieanlagen im Maschinen- und Fördertechnikbau nutzen diese Bauform vor allem bei gezogenen Wellen mit konstanter Drehrichtung.
Beim Spannlager AEL211 erfolgt die Fixierung auf der Welle über einen separaten Exzenterspannring. Durch Verdrehen des Rings gegenüber dem verlängerten Innenring entsteht eine formschlüssige Klemmwirkung, die das Bauteil axial sichert. Ein Nachziehen der Madenschraube fixiert die Verbindung zusätzlich. Diese Methode schont die Welle und erlaubt eine schnelle Demontage bei Wartungsarbeiten. Achten Sie beim Einbau darauf, den Spannring in Arbeitsdrehrichtung der Welle anzuziehen, um den Kraftschluss im Betrieb zu unterstützen.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Gesamtbreite von 48,4 mm entspricht das Lager den genormten Maßen. Durch den balligen Außenring passt es in entsprechend geformte Gehäusebohrungen, während der einseitig verbreiterte Innenring Auflagefläche für den Exzenterspannring auf der Welle bereitstellt.
Die sphärisch geformte Außenfläche gleicht statische Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle aus. Montageungenauigkeiten oder Durchbiegungen der Welle lassen sich dadurch im Lagergehäuse kompensieren, ohne dass Verspannungen im Lagerinneren entstehen. Dies trägt zur Betriebssicherheit der gesamten Lagerstelle bei.
Schleifende Dichtlippen liegen an beiden Stirnseiten direkt an den Kontaktflächen des Innenrings an. Diese Konstruktion verhindert das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit sowie Fremdpartikeln und hält den Schmierstoff im Lagerinneren. Die Abdichtung eignet sich vor allem für Umgebungen mit Schmutzbelastung.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die Dichtungskomponenten behalten in diesem thermischen Intervall ihre mechanischen Eigenschaften. Bei Anwendungen nahe der oberen Temperaturgrenze sollten Umgebungsbedingungen und Betriebszyklen regelmäßig kontrolliert werden.
Diese Einstufung definiert die Standard-Genauigkeit für Wälzlager im industriellen Maschinenbau. Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 legt genormte Basistoleranzen für Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeiten fest, die den Anforderungen üblicher Antriebs- und Förderanwendungen genügen.
Nach dem Aufschieben des Lagers auf die Welle wird der Exzenterspannring auf den Kragen des Innenrings gesetzt. Der Ring wird in der vorgesehenen Drehrichtung der Welle angezogen, bis die Exzentrizität greift. Abschließend sichert ein Gewindestift den Ring gegen unbeabsichtigtes Lösen.
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