FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,93 € | 17,55 € |
| 25 | 1,84 € | 16,64 € |
| 50 | 2,77 € | 15,71 € |
Das Spannlager UC206-18 von FAG bietet mit 28,575 mm Bohrung, beidseitig verbreitertem Innenring und Gewindestiftbefestigung einen stabilen Wellensitz für Gehäuseeinheiten.
Mit dem Spannlager UC206-18 erhalten Sie eine einbaufertige Lagereinheit für zöllig dimensionierte Wellen mit einem Durchmesser von 28,575 mm. Die Konstruktion basiert auf Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in korrosionsbeständiger Ausführung und weist die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 auf. Ein Polyamidkäfig führt die Wälzkörper im Inneren. Schmierbohrungen im Außenring erlauben ein gezieltes Nachschmieren im laufenden Betrieb.
Dieses Wälzlager dient vorwiegend der Aufnahme radialer Belastungen in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen. Dank des balligen Außenrings mit 62 mm Durchmesser gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler der Welle gegenüber der Anschlusskonstruktion aus. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Anwendungen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen gezogene Wellen zum Einsatz kommen und eine zügige Montage gefordert ist.
Der beidseitig auf eine Breite von 38,1 mm verbreiterte Innenring stützt das Lager breitflächig auf der Welle ab und mindert Kippbewegungen im Betrieb. Zwei Gewindestifte klemmen den Ring direkt auf der Welle fest. Zum Schutz vor Verunreinigungen dichtet eine beidseitig schleifende Dichtung mit zusätzlicher Schleuderscheibe das Lager gegen Staub und Feuchtigkeit ab. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Der Innendurchmesser beträgt 28,575 mm, was einem zölligen Wellenmaß von 1 1/8 Zoll entspricht. Der ballige Außendurchmesser misst 62 mm und die Gesamtbreite des beidseitig verbreiterten Innenrings liegt bei 38,1 mm.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im verbreiterten Innenring. Beim Anziehen klemmen diese Stifte direkt auf dem Wellenmaterial. Diese Methode erlaubt eine unkomplizierte Montage auf handelsüblichen gezogenen Wellen ohne zusätzliche Spannhülsen oder Passungsaufwand.
Die sphärisch geschliffene Mantelfläche des Außenrings sitzt formschlüssig in der Hohlkugel eines passenden Lagergehäuses. Diese Paarung gleicht statische Schiefstellungen und Fluchtungsfehler aus, die beim Zusammenbau der Maschine oder durch Toleranzen im Gestell entstehen können.
Eine beidseitig montierte, schleifende Dichtung hält den Schmierstoff im Lagerinneren. Die davorliegende Schleuderscheibe weist groben Schmutz, Staub und Feuchtigkeit durch die Rotationsbewegung mechanisch ab, was zum Schutz des Wälzlagers in verschmutzter Umgebung beiträgt.
Über vorgesehene Schmierbohrungen im Außenring kann frischer Schmierstoff direkt in das Lagerinnere eingebracht werden. Voraussetzung dafür ist ein Gehäuse mit passendem Schmiernippel und Schmiernut, um das Lager im Intervall nachzufetten.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Die Begrenzung resultiert aus den Werkstoffeigenschaften des Polyamidkäfigs, den Dichtlippen und dem verwendeten Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
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