SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,12 € | 78,23 € |
| 30 | 8,23 € | 74,12 € |
Das Spannlager YAR212-207 -2F von SKF mit 61,913 mm Bohrung und balligem Außenring ermöglicht eine stabile Wellenbefestigung über integrierte Gewindestifte.
Das Spannlager YAR212-207 -2F ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit für radiale Belastungen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau. SKF fertigt die Lagerringe aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Mit einer Bohrung von 61,913 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Gesamtbreite von 65,1 mm passt das Bauteil präzise in passende Steh- oder Flanschlagergehäuse.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagereinheit bevorzugt auf Wellen, bei denen eine direkte Montage gefordert ist. Durch die sphärische Mantelfläche des Außenrings gleicht das Lager statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler im Zusammenspiel mit dem Gehäuse eigenständig aus. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen, bei denen vorwiegend Radialkräfte auftreten und moderate Axialkräfte aufgenommen werden.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt direkt über Gewindestifte im Innenring, wodurch Passungssitze entfallen können. Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert die Neigung zum Verkippen auf der Welle und unterstützt einen stabilen Lauf. Zudem schützt die beidseitig schleifende Dichtung mit zusätzlichen Schleuderscheiben das Innere vor Verunreinigungen, während der Schmierstoff im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad im Lager gehalten wird.
Die Bohrung beträgt 61,913 mm, der Außendurchmesser misst 110 mm und die Gesamtbreite über den Innenring liegt bei 65,1 mm. Durch diese Abmessungen eignet sich das Bauteil für entsprechende Gehäuseaufnahmen mit kugeliger Innenkontur.
Der ballige Außenring dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle. Montagetoleranzen oder Fluchtungsabweichungen lassen sich dadurch kompensieren, sofern das Gehäuse eine passende sphärische Passfläche aufweist.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte, die im verlängerten Bereich des Innenrings eingebracht sind. Durch das Anziehen der Stifte klemmt sich der Innenring auf der Welle fest, was eine rasche Montage ohne aufwendige Wellenschultern ermöglicht.
Das Nachsetzzeichen -2F kennzeichnet beidseitig schleifende Dichtlippen, die durch vorgeschaltete Schleuderscheiben ergänzt werden. Diese Anordnung schützt die Laufbahnen vor dem Eindringen von Staub sowie Feuchtigkeit und verringert Schmiermittelverluste.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Temperaturspanne behalten der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie die verbauten Dichtungskomponenten ihre mechanischen Eigenschaften im regulären Betrieb.
Ein beidseitig verbreiterter Innenring bietet eine größere Auflage- und Führungsfläche auf der Welle. Dies reduziert das Risiko eines Verkippens unter Betriebslast und sorgt für eine verbesserte Führung auf dem Wellenzapfen.
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