ZEN
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Das Spannlager AEL210 von ZEN bietet mit 50 mm Bohrung, balligem Außenring und Exzenterspannring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager AEL210 ist eine einbaufertige Lagereinheit für radiale Belastungen in Industrie und Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 43,7 mm eignet sich das Lager für standardisierte Wellenaufnahmen. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Für den Einsatz in anspruchsvollen Arbeitsbereichen hält das Bauteil Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad stand.
Dieses Spannlager kommt vor allem in Stehlager-, Flanschlager- oder Spanngehäusen zum Einsatz, wenn überwiegend radiale Kräfte wirken. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler der Welle zur Gehäusebohrung aus. Der einseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle ab und verringert ein Verkippen im Lauf. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenführungen und rotierenden Gehäuseanordnungen mit einseitiger Drehrichtung.
Die Befestigung auf der Welle erfolgt über einen Exzenterspannring, der sich durch Verdrehen auf dem Innenringansatz verspannt. Dieses Prinzip spart Montagezeit und eignet sich vorrangig für Wellen mit gleichbleibender Drehrichtung. Beidseitig schleifende Dichtungen schützen das Innere vor eindringenden Schmutzpartikeln oder Staub und tragen dazu bei, den Schmierstoff im System zu halten. Vor dem Einbau sind der Wellendurchmesser von 50 mm sowie die Gehäusepassung für den balligen 90-mm-Außenring abzustimmen.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Gesamtbreite von 43,7 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Der ballige Außenring ist auf passende Gehäusebohrungen abgestimmt, während der Innenring auf einer Seite verbreitert ist, um eine stabile Anlagefläche auf der Welle zu bieten.
Der Exzenterspannring greift über einen exzentrischen Bund am Innenring des Lagers. Durch radiales Verdrehen in Drehrichtung der Welle verklemmt sich der Ring auf dem 50-mm-Wellensitz und stellt eine feste Verbindung zwischen Innenring und Welle her.
Die sphärisch geformte Mantelfläche des Außenrings ermöglicht ein Schwenken im passenden Gehäuse. Dadurch gleicht das Lager Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen in der Rahmenkonstruktion oder Wellendurchbiegungen entstehen. Dies beugt schädlichen Kantenspannungen vor und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper.
Die schleifenden Dichtlippen liegen an beiden Stirnseiten direkt am Innenring an. Sie bilden eine wirksame Barriere gegen das Eindringen von festen Schmutzpartikeln oder Staub. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, den Schmierstoff im Lager zu halten, was den Betrieb im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad unterstützt.
Als Werkstoff dient Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der auf hohe Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter radialer Belastung ausgelegt ist. In Kombination mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Lager den gängigen Anforderungen industrieller Baugruppen.
Lager mit Exzenterspannring sind primär für Wellen mit einer festen Drehrichtung ausgelegt. Bei ständigem Reversierbetrieb kann sich die Klemmung des Rings unter Last lockern. Für Anwendungen mit häufiger Drehrichtungsumkehr bieten sich alternative Klemmsysteme wie Gewindestifte im Innenring an.
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