INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,75 € | 90,15 € |
| 30 | 9,50 € | 85,40 € |
Das Spannlager GLE30 -XL-KLL-B von INA-Schaeffler bietet mit 30 mm Bohrung, balligem Außenring und Labyrinthdichtung eine nachschmierbare Lösung für Gehäuseeinheiten.
Dieses einbaufertige Spannlager GLE30 -XL-KLL-B kombiniert eine metrische 30-mm-Bohrung mit einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Gesamtbreite von 36,5 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Das Bauteil verfügt über einen beidseitig verbreiterten Innenring, der einer Verkippung auf der Welle entgegenwirkt und eine stabile Führung unterstützt. Die Fixierung auf der Welle erfolgt formschlüssig über eine integrierte Mitnehmernut.
Das Spannlager GLE30 -XL-KLL-B ist für den Einbau in Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen konzipiert, bei denen der ballig ausgeführte Außenring Fluchtungsfehler der Welle ausgleicht. Durch die sphärische Form lassen sich fertigungs- oder montagebedingte Winkelfehler im Gehäusesitz kompensieren. Die Konstruktion nimmt primär radiale Belastungen auf. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad eignet sich die Lagereinheit für industrielle Anwendungen mit moderaten bis anspruchsvollen thermischen Bedingungen.
Die beidseitig montierte Labyrinthdichtung hält Schmutzpartikel und Feuchtigkeit vom Wälzkörperraum fern, ohne durch hohe Anpressreibung unnötige Wärme zu erzeugen oder die zulässigen Drehzahlen stark zu begrenzen. Da das Lager nachschmierbar ausgeführt ist, kann Schmierfett bei Bedarf über entsprechende Kanäle im Gehäuse nachgeführt werden. Die Mitnehmernut am Innenring stellt eine formschlüssige Verbindung zur Welle her und dient dazu, Relativbewegungen sowie Schlupf im laufenden Betrieb zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Gesamtbreite von 36,5 mm über den Innenring passt dieses Bauteil exakt in Gehäusebohrungen der Nenngröße 62 mm. Die 30-mm-Bohrung nimmt entsprechende Wellen passgenau auf.
Die Fixierung des Innenrings erfolgt über eine Mitnehmernut. Diese Nut greift in ein entsprechendes Gegenstück oder ein Mitnehmerelement der Welle ein. Dies erzeugt eine formschlüssige Verbindung, die Verdrehungen des Lagers auf der Welle bei Drehmomentspitzen verhindert.
Die ballige bzw. sphärische Mantelfläche des Außenrings ermöglicht ein Verschwenken innerhalb des Gehäuses. Dadurch gleicht das Bauteil statische Fluchtungsfehler sowie fertigungsbedingte Winkelabweichungen der Wellenachse zur Gehäuseaufnahme aus, was Verspannungen im laufenden Betrieb reduziert.
Die Labyrinthdichtung nutzt eng tolerierte, ineinandergreifende Dichtspalte auf beiden Lagerseiten. Diese Spaltgeometrie hält Staub, Schmutz und Spritzwasser mechanisch ab, erzeugt dabei aber nur minimale Eigenreibung und verhindert unerwünschten Fettaustritt.
Ja, diese Lagerausführung ist nachschmierbar konstruiert. Über Schmierbohrungen im Gehäuse und Außenring lässt sich frischer Schmierstoff in den Wälzkörperraum einbringen. Dies empfiehlt sich besonders bei kontinuierlichem Betrieb im oberen Grenzbereich bis 120 Grad.
Das Wälzlager ist für den thermischen Betriebsbereich zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt. Die Werkstoffe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie das standardmäßige Dichtungsmaterial behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität und Funktionalität.