SKF
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Das Spannlager 1726309 -2RS1 von SKF bietet mit 45 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitiger Schleifdichtung Schutz für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager 1726309 -2RS1 ist ein einbaufertiges Wälzlager für industrielle Gehäuseeinheiten. Der Hersteller SKF fertigt dieses Modell aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), wodurch die Laufbahnen mechanischen Beanspruchungen im Dauerbetrieb standhalten. Mit den Hauptabmessungen von 45 mm Bohrungsdurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite entspricht das Lager gängigen Einbauräumen. Die beidseitige schleifende Dichtung schützt vor Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit, während der Schmierstoff im System gehalten wird.
Dieses Wälzlager eignet sich für Gehäuseeinheiten, bei denen Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Durch den balligen Außenring gleicht die Baueinheit statische Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäusekonstruktion aus. Da die Ausführung auf einen verbreiterten Innenring verzichtet, benötigt sie axial weniger Bauraum als klassische Gehäuselagereinsätze mit breitem Innenring. Das Bauteil wird in entsprechend geformte Gehäusebohrungen montiert, um vorwiegend radiale Kräfte bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad aufzunehmen.
Die beidseitig schleifende Dichtung der Variante -2RS1 schirmt das Innere des Lagers mechanisch gegen äußere Einflüsse ab. Schleifende Dichtlippen liegen am Innenring an und wirken dem Eindringen von Staub oder Spritzwasser entgegen. Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt (entspricht ABEC 1), was den gleichmäßigen Rundlauf unterstützt. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass dieses Bauteil keine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit auf der Welle besitzt und über eine entsprechende Wellenpassung montiert wird.
Die Abmessungen betragen 45 mm Bohrungsdurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite. Diese Maße beziehen sich auf den symmetrischen Innen- und Außenring und ermöglichen den Einbau in genormte Gehäusebohrungen.
Die ballige Mantelfläche am Außenring ermöglicht das Ausrichten des Lagers in passenden Gehäusen mit kugeliger Aufnahme. Dadurch gleicht das System statische Fluchtungsfehler oder Montageungenauigkeiten der Welle aus, was Kantenpressungen an den Laufbahnen mindert.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Dichtelemente und der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten innerhalb dieser thermischen Grenzen ihre funktionellen Eigenschaften im Dauerbetrieb bei.
Das Nachsetzzeichen -2RS1 steht für eine beidseitig angebrachte schleifende Dichtung. Diese schützt die Wälzkörper vor eindringenden Verunreinigungen sowie Feuchtigkeit und hält das werksseitig eingebrachte Schmiermittel im Lagerinneren.
Da die Ausführung weder über Gewindestifte noch über einen Exzenterspannring verfügt, erfolgt die Fixierung über den Sitz auf der Welle. Bei der Konstruktion werden passende Toleranzpaarungen gewählt, um das Lager axial und radial zu positionieren.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, auch als Normaltoleranz (PN) oder ABEC 1 bezeichnet. Diese Genauigkeitsklasse bestimmt die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für den Einsatz in Industrieanwendungen standardmäßig.
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