FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,43 € | 122,04 € |
| 20 | 12,85 € | 115,62 € |
Das Spannlager UC217-53 von FAG bietet mit 84,138 mm Bohrung und balligem Außenring eine montagefertige Lösung für Gehäuselagerungen.
Dieses einbaufertige Spannlager UC217-53 basiert auf Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und eignet sich für Lagerstellen mit vorwiegend radialen Lasten. Der Hersteller FAG stattet den Wälzkörperkranz mit einem Polyamidkäfig aus, der für ruhigen Lauf sorgt. Dank des beidseitig verbreiterten Innenrings sitzt die Einheit kippsicher auf der Welle. Eine korrosionsbeständige Ausführung unterstützt den Betrieb auch in feuchteren Industrieumgebungen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagereinheit bevorzugt in Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen mit passender Hohlkugelfläche. Der ballige Außenring gleicht statische Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion oder Wellendurchbiegungen entstehen. Die Fixierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring, wodurch sich Wellen mit 84,138 mm Durchmesser zeitsparend klemmen lassen. Schmierbohrungen im Außenring erlauben bei Bedarf das gezielte Nachschmieren im eingebauten Zustand.
Der beidseitig verbreiterte Innenring mit einer Gesamtbreite von 85,7 mm vergrößert die Auflagefläche auf der Welle. Dadurch wird das Kippspiel verringert und die Einheit stabilisiert. Zum Schutz der Laufbahnen verfügt das Lager über eine beidseitig schleifende Dichtung, die durch eine vorgeschaltete Schleuderscheibe verstärkt wird. Dieses zweistufige System hält grobe Schmutzpartikel sowie Spritzwasser ab und bindet das Schmiermittel im Lagerinneren.
Mit einem Innendurchmesser von 84,138 mm, einem balligen Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Innenringbreite von 85,7 mm ist die Einheit für entsprechende Wellen ausgelegt. Diese zöllig basierte Abmessung passt in standardisierte Aufnahmegehäuse mit sphärischer Lageraufnahme.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte im Innenring. Sie schieben das Lagerelement auf die Welle und ziehen die Madenschrauben mit dem vorgegebenen Anzugsmoment gleichmäßig an. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring erhält die Einheit zusätzliche Führung, wodurch ein Verkippen während des Betriebs wirksam eingedämmt wird.
Verbaut ist eine beidseitig angeordnete, schleifende Dichtung in Kombination mit einer äußeren Schleuderscheibe. Die Schleuderscheibe weist Schmutz und Feuchtigkeit im Vorfeld mechanisch ab, während die elastische Dichtlippe das Eindringen feiner Partikel verhindert. Diese Konstruktion schützt das Wälzkörpersystem vor Verunreinigungen.
Ja, das Bauteil besitzt Schmierbohrungen im Außenring. Sofern das umgebende Gehäuse über einen Schmiernippel und eine passende Ringnut verfügt, lässt sich frisches Schmierfett direkt in das Wälzkörperinnere einbringen. Dies empfiehlt sich insbesondere bei Schmutzbelastung oder dauerhaften Betriebstemperaturen nahe der oberen Grenztemperatur.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Temperaturbereich zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Werkstoff des Polyamidkäfigs als auch die Dichtelemente und der Wälzlagerstahl 100Cr6 sind auf diese thermische Bandbreite abgestimmt. Bei Einsätzen außerhalb dieser Werte sollten thermische Ausdehnungen gesondert beachtet werden.
Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN entspricht der Klassifizierung ABEC 1. Diese Normaltoleranz erfüllt die Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau und fördert einen gleichmäßigen Rundlauf auf gezogenen Wellen.
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