INA
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Das Spannlager GRAE30 -NPP-B von INA-Schaeffler bietet mit 30 mm Bohrung, Exzenterspannring und beidseitiger Lippendichtung sicheren Halt auf zylindrischen Wellen.
Das Spannlager GRAE30 -NPP-B ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit für radiale Belastungen in industriellen Baugruppen. Die Konstruktion besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Abmessungen 30 mm Innen- und 62 mm Außendurchmesser bei einer Gesamtbreite von 35,8 mm. Der Hersteller INA-Schaeffler fertigt diese Ausführung mit einem einseitig verbreiterten Innenring, welcher die Führung auf der Welle stabilisiert und Verkippungen entgegenwirkt.
Das Spannlager GRAE30 -NPP-B kommt vorwiegend in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen zum Einsatz. Der ballige Außenring dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler, die durch Montagetoleranzen des Trägergehäuses entstehen. Die integrierte Lippendichtung schützt das Laufbahnsystem beidseitig vor eindringenden Schmutzpartikeln. Dank der Nachschmiermöglichkeit und des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad eignet sich die Einheit für Umgebungen mit wechselnder Beanspruchung.
Die Klemmung mittels Exzenterspannring erlaubt eine zügige Fixierung auf gezogenen Wellen ohne aufwendige Absätze oder Gewinde. Dabei verdrehen Sie den Ring gegenüber dem Bund des Innenrings und sichern die Verbindung mit einer Klemmschraube. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) liefert die Einheit Maßhaltigkeit für Standard-Industrieantriebe. Der Schmierkanal erlaubt das Nachschmieren im Betrieb, was die Standzeit bei erhöhten Betriebstemperaturen gezielt unterstützt.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 30 mm, einen balligen Außendurchmesser von 62 mm und eine Gesamtbreite von 35,8 mm auf. Diese Breite schließt den einseitig verbreiterten Innenring sowie den zugehörigen Exzenterspannring ein.
Die Befestigung erfolgt über den Exzenterspannring. Dieser greift formschlüssig in den exzentrischen Ansatz des Innenrings und arretiert das Lager durch eine Drehbewegung in Drehrichtung der Welle. Eine Schraube sichert den Ring gegen Lösen.
Die ballig geschliffene Mantelfläche passt in Gehäuse mit entsprechend hohlkugeligem Lagersitz. Durch diese Bauweise gleicht das Lager Fluchtungsfehler und statische Schiefstellungen der Welle aus, die durch Fertigungstoleranzen der Maschinenkonstruktion entstehen können.
Das Lager verfügt über eine beidseitige Lippendichtung (Kennzeichnung NPP bzw. 2RS). Diese berührenden Dichtlippen schützen die inneren Wälzkörper vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und halten den Schmierstoff im Inneren des Lagers.
Ja, diese Ausführung ist als nachschmierbare Einheit konzipiert. Über vorhandene Schmierbohrungen im Außenring lässt sich frisches Schmierfett direkt in die Laufbahn nachdrücken, sofern das aufnehmende Gehäuse über einen entsprechenden Schmiernippel verfügt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die Werkstoffe der Lippendichtung sind auf diesen thermischen Einsatzbereich abgestimmt.