INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,95 € | 75,34 € |
| 30 | 7,93 € | 71,36 € |
Das nachschmierbare Spannlager GYE60 -KRR-B von INA-Schaeffler bietet 60 mm Bohrung, einen balligen Außenring und Fixierung über Gewindestifte.
Das Spannlager GYE60 -KRR-B ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit für Gehäuselagerungen im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau. Bei Abmessungen von 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 65,1 mm Breite nimmt das Lager vorwiegend radiale Belastungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich das Bauteil durch Formstabilität im anspruchsvollen Betrieb aus. Die beidseitige Lippendichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzeintrag und Feuchtigkeit.
Die Lagereinheit kommt vor allem in Gehäuselagerungen zum Einsatz, bei denen herstellungs- oder montagebedingte Fluchtungsfehler der Welle auszugleichen sind. Durch den balligen Außenring schwenkt das Lager in passenden sphärischen Gehäusebohrungen ein und kompensiert statische Winkelfehler. Die Konstruktion eignet sich für Lagerstellen mit Schmutz- oder Feuchtigkeitseinwirkung. Da die Ausführung nachschmierbar ausgeführt ist, lässt sich verbrauchter Schmierstoff im laufenden Betrieb ersetzen. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Der beidseitig verbreiterte Innenring vergrößert die Führungsfläche auf der Welle und verringert ein Verkanten unter dynamischer Last. Dies unterstützt eine stabile Wellenführung und reduziert den Verschleiß am Lagersitz. Befestigt wird die Einheit direkt über Gewindestifte im Innenring, was eine direkte Montage auf der Welle ermöglicht. Das Lager erfüllt die Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) und dient der Führung radialer Belastungen im passenden Gehäuse.
Das Lager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 65,1 mm. Der Innenring ist beidseitig verbreitert, was für eine vergrößerte Führungsfläche auf der Welle sorgt. Vor der Montage ist zu prüfen, ob Gehäuseaufnahme und Wellensitz exakt diesen Abmessungen entsprechen.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte, die im Innenring eingelassen sind. Beim Festziehen drücken die Stifte direkt auf die Welle und klemmen das Lager fest an der gewünschten Position. Dadurch entfallen zusätzliche Spannelemente wie Hülsen oder Exzenterringe, was die Montage und Demontage bei Wartungsarbeiten vereinfacht.
Ein balliger Außenring besitzt eine sphärisch gewölbte Mantelfläche. Im Zusammenspiel mit einer hohlkugeligen Gehäusebohrung schwenkt das Lager bei Bedarf aus. So gleicht es statische Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen aus, wodurch unzulässig hohe Kantenspannungen an den Wälzkörpern vermieden werden.
Das Lager verfügt über eine beidseitige Lippendichtung (KRR bzw. 2RS). Diese berührenden Dichtlippen halten Staub, Feuchtigkeit und Schmutzpartikel vom Lagerinneren fern und verhindern ein Austreten des Schmierfetts. Dies schützt die Laufflächen bei Umgebungsbedingungen mit Schmutzanfall.
Ja, diese Bauform ist für den nachschmierbaren Betrieb ausgelegt. Über radiale Schmierbohrungen im Außenring und passende Schmierkanäle im Gehäuse lässt sich bei Bedarf frisches Wälzlagerfett zuführen. Das verdrängt verbrauchtes Schmiermittel und unterstützt die Schmierwirkung an den Laufbahnen bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Der Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und das Dichtungsmaterial ihre Formtreue und Elastizität. Für abweichende Betriebstemperaturen ist die Wahl des Nachschmierfetts entsprechend auf die Umgebungsbedingungen abzustimmen.