INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,07 € | 39,40 € |
| 35 | 4,14 € | 37,33 € |
Das Spannlager GYE45 -KRR-B von INA-Schaeffler bietet mit 45 mm Bohrung und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager GYE45 -KRR-B von INA-Schaeffler dient als einbaufertiges Wälzlager für gelagerte Wellenverbindungen im Maschinen- und Anlagenbau. Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Gesamtbreite von 49,2 mm ist diese Einheit auf vorwiegend radiale Belastungen ausgelegt. Der beidseitig verbreiterte Innenring vermindert ein Verkippen auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Lauf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure setzen dieses Spannlager vor allem in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen ein. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler aus, die bei der Montage oder durch Wellendurchbiegungen entstehen. Die beidseitige Lippendichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und hält das Schmiermittel im Wälzkörperraum. Da das Bauteil nachschmierbar ausgeführt ist, lässt sich der Schmierstoffbedarf bei wartungsintensiven Einsätzen im laufenden Betrieb über entsprechende Gehäuseschmiernippel decken.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring. Diese Klemmschrauben greifen direkt auf das Wellenmaterial zu und erlauben eine schnelle Arretierung ohne zusätzliche Exzenterspannringe. Voraussetzung für die Montage ist ein sauberer, gratfreier Wellensitz passend zur 45-mm-Bohrung. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Für Anwendungen außerhalb dieses Temperaturfensters ist das Schmierfett entsprechend abzustimmen.
Die Einheit besitzt eine Innenbohrung von 45 mm zur Aufnahme der Welle. Der ballige Außenring weist einen Außendurchmesser von 85 mm auf. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring ergibt sich eine Gesamtbreite von 49,2 mm. Diese Maße entsprechen den standardisierten Abmessungen für Gehäuselager dieser Baugröße.
Ein ballig beziehungsweise sphärisch geformter Außenring dient dem Ausgleich von Fluchtungsfehlern. Wenn das Lager in ein Gehäuse mit hohlkugeligem Sitz montiert wird, kann sich der Außenring im Gehäuse einschwenken. Dadurch lassen sich Schiefstellungen der Welle, wie sie durch Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion auftreten, während der Montage ausgleichen.
Zur Befestigung dienen Gewindestifte, die im Innenring eingelassen sind. Beim Festziehen drücken die Stifte auf die Wellenoberfläche und sichern das Bauteil form- und kraftschlüssig gegen axiales Wandern sowie Verdrehen. Ein separater Exzenterspannring oder zusätzliche Wellenmuttern sind für diese Ausführung nicht erforderlich.
Das Lager verfügt über eine beidseitige Lippendichtung, bezeichnet als R-Dichtung beziehungsweise 2RS-Ausführung. Diese berührenden Dichtlippen laufen am Innenring an und halten Staub, Schmutzpartikel sowie Spritzwasser vom Kugelraum fern. Gleichzeitig trägt die Dichtkonstruktion dazu bei, ein unkontrolliertes Austreten des Schmierfetts zu verhindern.
Ja, diese Ausführung ist als nachschmierbar deklariert. Über entsprechende Schmierbohrungen im Lagerring gelangt frischer Schmierstoff bei Bedarf direkt in die Laufbahn. Dies ist vor allem bei Umgebungstemperaturen nahe der oberen Grenztemperatur von +120 Grad Celsius oder bei erhöhter Staubbelastung von praktischer Bedeutung.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Dieser Spielraum basiert auf der thermischen Beständigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie der Lippendichtungen. Innerhalb dieser Grenzwerte bleibt die Formstabilität der Lagerringe und die Dichtwirkung erhalten.