NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,90 € | 131,19 € |
| 20 | 13,80 € | 124,29 € |
Das Spannlager UC313 D1 von NSK bietet mit 65 mm Bohrung und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager UC313 D1 von NSK ist eine einbaufertige Baueinheit aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 75 mm eignet sich dieses Wälzlager vor allem für den Einsatz in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) definiert die Maßhaltigkeit für den Einsatz im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Spannlager UC313 D1 eignet sich vorrangig zur Aufnahme hoher radialer Belastungen auf Wellen. Dank des balligen Außenrings gleicht die Baueinheit im Zusammenspiel mit einer sphärischen Gehäusebohrung statische Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion entstehen. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus, bei denen montagefreundliche Baugruppen gefragt sind.
Die Befestigung mittels integrierter Gewindestifte erlaubt eine Arretierung direkt auf der Welle ohne separate Spannringe. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring stützt sich das Lager auf einer breiteren Kontaktfläche ab, was die Verkippungsneigung unter Belastung reduziert und einen ruhigen Lauf fördert. Konstrukteure sollten zudem den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad bei der Schmierstoffwahl und der thermischen Umgebungsprüfung berücksichtigen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Gesamtbreite von 75 mm auf. Diese Maße entsprechen der metrischen Normierung für Gehäuseeinsätze. Bei der Auslegung der Anschlusskonstruktion sollten Sie diese Abmessungen mit dem vorhandenen Lagergehäuse und dem Wellendurchmesser abgleichen.
Die ballige Mantelfläche des Außenrings ermöglicht die Selbsteinstellung des Lagers innerhalb eines sphärisch ausgeformten Gehäuses. Statische Winkelfehler oder Fluchtungsabweichungen der Welle, die durch Montageungenauigkeiten der Tragstruktur auftreten, lassen sich dadurch direkt ausgleichen. Das Bauteil beugt somit Kantenläufern vor und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über den gesamten Wälzkörpersatz.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt über im Innenring integrierte Gewindestifte. Diese Stifte klemmen den Innenring reib- und formschlüssig auf der zylindrischen Welle fest. Im Vergleich zu Spannhülsen oder Exzenterringen erfordert diese Befestigungsmethode wenig axialen Bauraum und vereinfacht die Ausrichtung auf durchgehenden Wellensträngen.
Ein beidseitig verbreiterter Innenring vergrößert die Auflagefläche auf der Welle im Vergleich zu schmaleren Bauformen. Diese Konstruktion wirkt einem Verkippen des Lagers auf der Welle entgegen und verbessert die Stabilität bei dynamischen Lastwechseln. Gleichzeitig bietet die breitere Bauweise den Gewindestiften ausreichend Gewindegänge für einen festen Kraftschluss.
Das Bauteil ist für einen Einsatz im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Damit ist das Lager für typische thermische Bedingungen in industriellen Umgebungen ausgelegt. Bei Anwendungen nahe der oberen Temperaturgrenze empfiehlt sich die Abstimmung der Nachschmierfristen und des verwendeten Schmierfetts auf die thermische Belastung.
Das Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit sowie Formstabilität unter Last aus. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, womit das Bauteil den bewährten industriellen Standards für Gehäuselagerungen entspricht.
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