NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,49 € | 104,18 € |
| 20 | 10,96 € | 98,71 € |
Das NSK Spannlager UC312 D1 bietet mit 60x130x71 mm, balligem Außenring und Gewindestift-Befestigung eine Lösung zum Ausgleich von Fluchtungsfehlern.
Das Spannlager UC312 D1 von NSK ist ein einbaufertiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit anspruchsvollen Belastungen. Ausgestattet mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 71 mm eignet sich dieses Lager für vielseitige Gehäusekonstruktionen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) deckt die Einheit einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, was einen präzisen Rundlauf in der Anschlusskonstruktion unterstützt.
Das Spannlager UC312 D1 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen in passenden Steh- oder Flanschlagern geführt werden. Durch den balligen Außenring gleicht die Baueinheit statische Fluchtungsfehler der Welle aus, die durch Fertigungstoleranzen im Maschinengestell entstehen können. Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert die Verkippung auf der Welle und fördert einen ruhigen Lauf. Typische Einsatzgebiete umfassen Lagerungsstellen im allgemeinen Maschinenbau mit vorwiegend radialen Lasten.
Die Montage auf der 60-mm-Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring. Eine saubere, unbeschädigte Wellenoberfläche sowie der feste Sitz der Klemmschrauben dienen dazu, axiales Wandern unter Last zu vermeiden. Der beidseitig verbreiterte Innenring sorgt für eine vergrößerte Auflagefläche, was die Führung stabiler macht. Da der Außenring sphärisch ausgeführt ist, muss das aufnehmende Lagergehäuse über eine entsprechend hohlkugelige Innenkontur verfügen, damit die Selbsteinstellfunktion greift.
Der ballige beziehungsweise sphärische Außenring ermöglicht das Ausrichten des Lagers in einem passend geformten Gehäuse. Treten bei der Montage oder durch Biegung statische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse auf, gleicht die Geometrie diese Abweichungen selbsttätig aus. Das verhindert Kantenpressung und schützt das System vor vorzeitigem Verschleiß.
Die mechanische Fixierung geschieht über Gewindestifte, die im beidseitig verbreiterten Innenring sitzen. Diese Stifte werden direkt auf die Welle angezogen und arretieren den Innenring gegen Verdrehen und axiales Verschieben. Dadurch ist die Einheit montagefreundlich und eignet sich für den schnellen Austausch in bestehenden Anlagen.
Ein beidseitig verbreiterter Innenring vergrößert die Auflagefläche auf der Welle. Dies reduziert die Neigung des Lagers zum Verkippen bei radialer Belastung und verleiht der gesamten Konstruktion eine höhere Stabilität. Gleichzeitig verbessert sich das Führungsverhalten, was zu einer erhöhten Laufruhe im Dauerbetrieb beiträgt.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. In diesem Temperaturfenster bleibt das Material formstabil und behält seine vorgesehenen mechanischen Eigenschaften. Bei Anwendungen nahe der oberen oder unteren Grenze sollten Sie die thermischen Einflüsse auf die umgebende Konstruktion berücksichtigen.
Die Toleranzklasse P0 (auch Normalklasse PN oder ABEC 1) definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen nach internationalen Standards. Sie bildet den Standard für allgemeine Industrieanwendungen und dient dazu, dass das Lager die geforderte Passgenauigkeit und Rundlaufgenauigkeit im Verbund mit gängigen Gehäusen und Wellen erfüllt.
Das Modell besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm zur Aufnahme der Welle. Der ballige Außendurchmesser beträgt 130 mm bei einer Gesamtbreite von 71 mm. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob diese Dimensionen mit den Abmessungen des Gehäusesitzes und den Abständen der Nachbarkomponenten exakt übereinstimmen.
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