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SKF
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Das Spannlager YAR205-014 -2F von SKF bietet mit 22,225 mm Bohrung und balligem Außenring eine montagefertige Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager YAR205-014 -2F von SKF ist ein einbaufertiges Radial-Rillenkugellager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 für Gehäuseeinheiten. Mit den Abmessungen 22,225 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 34,1 mm Breite nimmt es vorrangig radiale Belastungen auf. Der sphärische Außenring ermöglicht in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen den Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. Die beidseitige schleifende Dichtung mit zusätzlicher Schleuderscheibe schützt den Innenraum wirksam vor Staub und Feuchtigkeit bei Drehzahlen im industriellen Standardbetrieb.
Dieses Wälzlager findet seinen Einsatz vor allem in industriellen Gehäuselagerungen mit zölligem Wellendurchmesser von 22,225 mm. In Verbindung mit einem Gehäuse fängt die ballige Außenkontur anfängliche Schiefstellungen der Welle ab, die durch Montagetoleranzen entstehen. Konstrukteure und Instandhalter greifen darauf zurück, wenn bewegte Wellen schnell fixiert und unkompliziert gelagert werden müssen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert die Verkippung des Lagers auf der Welle und unterstützt damit einen ruhigen Lauf. Die Fixierung erfolgt direkt über zwei integrierte Gewindestifte am Innenring, wodurch das Lager ohne zusätzliche Spannhülsen oder Exzenterringe auf der gezogenen Welle klemmt. Diese Ausführung erleichtert wiederkehrende Wartungen und den raschen Austausch. Beim Einbau ist auf die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) sowie eine saubere, gratfreie Wellenoberfläche zu achten.
Mit einem Innendurchmesser von 22,225 mm, einem balligen Außendurchmesser von 52 mm sowie einer Gesamtbreite von 34,1 mm ist das Lager für standardisierte Gehäusebohrungen gleicher Nenngröße gefertigt. Der beidseitig verbreiterte Innenring unterstützt dabei eine stabile Führung auf der Welle.
Die Arretierung auf der Welle erfolgt über zwei im Innenring integrierte Gewindestifte. Diese Stifte werden mit einem Sechskantschlüssel festgezogen und drücken kraftschlüssig auf den Wellenkörper. Dadurch entfallen aufwendige Passsitze oder separate Befestigungselemente wie Exzenterringe, was die Montage im Servicefall deutlich vereinfacht.
Die Ausführung -2F umfasst eine beidseitig angeordnete, schleifende Dichtung mit vorgesetzter Schleuderscheibe aus Blech. Diese Kombination hält Schmutzpartikel, Staub und Spritzwasser von den Wälzkörpern fern. Zudem schützt die Schleuderscheibe die Dichtlippe vor mechanischer Einwirkung und mindert Schmierstoffverlust.
Die sphärisch geschliffene Außenfläche erlaubt im Zusammenspiel mit einer entsprechend geformten Gehäusebohrung ein kontrolliertes Schwenken des Lagers. Dadurch gleicht die Baueinheit statische Fluchtungsfehler aus, die beim Verschrauben der Konstruktion entstehen können. Dynamische Taumelbewegungen im laufenden Betrieb lassen sich damit jedoch nicht ausgleichen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Maßgeblich für diese Grenzen sind die thermische Beständigkeit des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie das Dichtungsmaterial und die Schmierung. Außerhalb dieser Spanne können Dichtlippen und Schmierstoff ihre vorgesehene Funktion verlieren.
P0 beziehungsweise Normaltoleranz (PN) bildet die Grundgenauigkeit für Wälzlager ab und entspricht ABEC 1. Diese Einstufung ist für industrielle Wellenlagerungen ausgelegt. Sie unterstützt eine passende Maßhaltigkeit, ohne unnötige Fertigungskosten für engere Toleranzklassen zu verursachen.
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