RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,08 € | 20,60 € |
| 25 | 2,17 € | 19,51 € |
| 50 | 3,26 € | 18,42 € |
Das Spannlager 1220-20 G von RHP Wälzlager bietet mit 20 mm Bohrung und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Beim Spannlager 1220-20 G handelt es sich um eine einbaufertige Wälzlagereinheit für radiale Belastungen. Aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) hergestellt, entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Das Lager von RHP Wälzlager weist einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Gesamtbreite von 25,77 mm auf. Die beidseitig schleifende Dichtung dient dem Schutz vor eindringendem Schmutz sowie Feuchtigkeit und hält Schmierstoff im Lager.
Dieses Radial-Einsatzlager wird typischerweise in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen montiert. Dank der sphärischen Außenkontur gleicht der ballige Außenring statische Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen im Rahmen oder Fluchtungsabweichungen beim Welleneinbau entstehen. Diese Bauart kommt vorzugsweise in industriellen Gehäuselagerungen zum Einsatz, bei denen radiale Belastungen auftreten und Fluchtungsungenauigkeiten ausgeglichen werden müssen.
Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt sich breit auf der Welle ab und mindert dadurch ein Verkippen unter Betriebsbelastung. Die mechanische Fixierung auf der 20-mm-Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte. Zudem ist die Einheit nachschmierbar ausgeführt, sodass sich das Lager über Schmiernippel im Gehäuse mit frischem Fett versorgen lässt. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad bleibt das System mechanisch einsatzfähig.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Gesamtbreite von 25,77 mm auf. Diese Maße beziehen sich auf den verbreiterten Innenring und die sphärische Mantelfläche des Außenrings zur Aufnahme in standardisierten Gehäusebohrungen.
Die Fixierung auf der zylindrischen Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im beidseitig verbreiterten Innenring. Beim Anziehen klemmen sich die Stifte auf der Wellenoberfläche fest und sichern den Ring gegen axiale Verschiebung sowie gegen Wandern im laufenden Betrieb.
Der ballig geformte Außenring dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse. In Kombination mit einer sphärisch gearbeiteten Aufnahmebohrung im Lagergehäuse kann sich die gesamte Wälzlagereinheit leicht schrägstellen, um Montageungenauigkeiten der Anschlusskonstruktion auszugleichen.
Die schleifende Dichtung liegt beidseitig mit definierten Dichtlippen am Innenring an. Diese Barriere hält Schmutzpartikel, Staub und Spritzwasser vom Inneren des Wälzlagers fern. Gleichzeitig wirkt der Dichtkontakt dem unkontrollierten Austreten des Schmierfetts im vorgesehenen Temperaturbereich entgegen.
Ja, dieses Modell ist nachschmierbar ausgelegt. Über Schmierbohrungen im Außenring kann bei Bedarf frischer Schmierstoff in den Wälzkörperraum eingebracht werden, sofern das Gehäuse über entsprechende Kanäle und Schmiernippel verfügt. Dies unterstützt Anwendungen mit höheren Reinigungsintervallen oder Staubbelastungen.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die eingesetzten Dichtungselemente sind für diese Betriebstemperaturen ausgelegt. Bei Anwendungen nahe dem oberen Grenzwert empfiehlt sich ein regelmäßiges Nachschmieren nach den Vorgaben der Gesamtanlage.