NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,77 € | 90,64 € |
| 30 | 9,54 € | 85,87 € |
Das Spannlager UK311 von NSK bietet mit 50 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und konischem Sitz eine stabile Lagerung in passenden Gehäuseeinheiten.
Das Spannlager UK311 von NSK dient als einbaufertiges Maschinenelement zur Aufnahme radialer Lasten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), kombiniert diese Ausführung eine konische Bohrung im Verhältnis 1:12 mit einem beidseitig verbreiterten Innenring. Der ballige Außenring gleicht statische Fluchtungsfehler im Gehäuse gezielt aus. Beidseitig schleifende Dichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und halten Schmierstoffverluste gering.
Die Ausführung mit balligem Außenring ist für Konstruktionen konzipiert, bei denen statische Winkelfehler durch Fluchtungsungenauigkeiten der Welle ausgeglichen werden müssen. Die sphärische Mantelfläche des Außenrings ermöglicht das Einstellen in entsprechend geformten Stehlager- oder Flanschlagergehäusen. Zusammen mit dem beidseitig verbreiterten Innenring bietet das Lager eine breite Führungsfläche auf der Welle. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf bei vorwiegend radialer Belastung.
Das Modell verfügt über eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 und ist für die Montage mittels Spannhülse vorgesehen. Da die Lieferung ohne Hülse erfolgt, ist die passende Spannhülse auf den jeweiligen Wellendurchmesser abzustimmen. Das Spannen auf der Hülse erzeugt einen Kraftschluss über den Innenringumfang, was Wellenbeschädigungen vermeidet. Bei der Auslegung ist der zulässige Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad einzuhalten.
Die Bohrung misst 50 mm, der Außendurchmesser 120 mm und die Gesamtbreite beträgt 44 mm. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring steht eine stabile Führungsfläche auf der Welle zur Verfügung. Die Bohrung ist im Kegelverhältnis 1:12 konisch ausgeführt, wodurch das Lager für die feste Montage auf einer passenden Spannhülse vorbereitet ist.
Ein balliger oder sphärischer Außenring dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. Weicht die Welle durch Montagetoleranzen oder Fluchtungsungenauigkeiten geringfügig vom Gehäuse ab, schwenkt der Außenring im Gehäuse passend ein. Diese Konstruktion beugt Kantenbelastungen vor und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung über die Wälzkörper bei.
Die Befestigung erfolgt über eine Spannhülse, die in die konische Bohrung mit Kegel 1:12 eingezogen wird. Da die Spannhülse nicht im Lieferumfang enthalten ist, wird sie separat passend zum Wellendurchmesser gewählt. Durch das Spannen verbindet sich das Lager reibschlüssig mit der Welle und fixiert den Innenring zentrisch.
Beidseitig schleifende Dichtungen liegen mit ihren Dichtlippen am Innenring an und bilden eine berührende Barriere. Sie halten Schmutz, Feuchtigkeit sowie Staubpartikel wirksam aus dem Lagerinneren fern und verringern den Austritt von Schmierstoff. Diese Dichtungsvariante eignet sich besonders für Umgebungen mit erhöhter Staub- oder Partikelbelastung.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten Werkstoff und Dichtungskomponenten ihre Formstabilität und Funktionalität. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten sollten die Betriebstemperatur der Umgebung und die Erwärmung im Dauerbetrieb berücksichtigt werden.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (entspricht PN oder ABEC 1) kennzeichnet die Standard-Präzisionsklasse für Wälzlager in der allgemeinen Antriebs- und Maschinentechnik. Maß- und Laufflächentoleranzen sind so definiert, dass sie normale industrielle Rundlaufanforderungen erfüllen. Sie genügt für die Mehrzahl aller Standardlagerungen in Gehäuseeinheiten völlig.
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