RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,43 € | 46,17 € |
| 35 | 4,86 € | 43,74 € |
Spannlager UC211 D1 von RHP Wälzlager mit 55 mm Bohrung, balligem Außenring und Gewindestiftbefestigung für Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das Spannlager UC211 D1 ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit für radiale Belastungen auf rotierenden Wellen. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 hält die Komponente anspruchsvollen Betriebsbedingungen stand. Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte direkt auf einer 55-mm-Welle. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle ab und reduziert das Verkippen im Betrieb. Integrierte Schmierbohrungen erleichtern das Nachschmieren in passenden Gehäusen über den gesamten Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagereinheit vorwiegend in Verbindung mit passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen im Maschinenbau mit vorwiegend radialen Kräften. Durch die Gewindestiftbefestigung eignet sich die Einheit für Wellen mit gleichbleibender oder wechselnder Drehrichtung. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Der ballige Außenring mit 100 mm Durchmesser gleicht im Zusammenspiel mit einer sphärischen Gehäusebohrung statische Fluchtungsfehler aus. Solche Winkelfehler entstehen häufig durch Fertigungstoleranzen in der Anschlusskonstruktion oder elastische Verformungen im Betrieb. Die Befestigung mittels Gewindestiften erlaubt eine zügige Montage auf gezogenen Wellen. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Bauteil die industriellen Normgenauigkeiten für standardisierte Gehäuselagerungen.
Mit 55 mm Innendurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und einer Gesamtbreite von 55,6 mm entspricht die Einheit standardisierten Abmessungen. Die Breite bezieht sich auf den beidseitig verbreiterten Innenring, welcher der Konstruktion eine stabile Führung auf der Welle verleiht.
Im Innenring integrierte Gewindestifte klemmen das Lager direkt auf der Welle fest. Durch das Anziehen der Stifte entsteht ein stabiler Kraftschluss, der eine direkte Montage und Demontage ohne gesonderte Spannringe oder Montagehülsen ermöglicht.
Ein ballig ausgeführter Außenring ermöglicht den Ausgleich statischer Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse. Sitzt die Einheit in einem Gehäuse mit sphärischer Aufnahme, kann sich das Lager winkelig ausrichten, was Kantenpressungen an den Wälzkörpern wirksam vermeidet.
Ja, das Lager ist mit Schmierbohrungen im Außenring ausgestattet. Über einen Schmiernippel am Gehäuse lässt sich Schmierstoff direkt in das Lagerinnere nachführen, um die Schmierung im Betrieb aufrechtzuerhalten und Schmutzpartikel aus dem Laufbahnbereich zu verdrängen.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 behält in diesem Bereich seine maßliche Stabilität und mechanische Festigkeit bei regelmäßiger Schmierstoffversorgung.
Diese Einstufung beschreibt die normale Standardtoleranz für Wälzlager nach internationalen Normen. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Standardanwendungen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau.