RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,95 € | 112,95 € |
| 20 | 11,89 € | 107,01 € |
Das Spannlager UC216 D1 von RHP Wälzlager bietet eine 80-mm-Bohrung, einen balligen Außenring sowie Gewindestift-Befestigung für Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das Spannlager UC216 D1 von RHP Wälzlager dient als einbaufertige Lagereinheit für Wellen mit 80 mm Durchmesser. Es kombiniert einen balligen Außenring mit einem beidseitig verbreiterten Innenring und lässt sich in passende Gehäuse einsetzen. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) widersteht der Lagerkörper mechanischen Belastungen im industriellen Dauerbetrieb. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Über integrierte Schmierbohrungen lässt sich Schmierstoff bei Bedarf direkt nachführen.
Die Lagereinheit kommt bevorzugt in Gehäusekonstruktionen zum Einsatz, bei denen Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse auftreten können. Der ballige Außenring gleicht statische Winkelfehler im passenden Steh- oder Flanschlagergehäuse aus. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen mit Fluchtungsabweichungen bei einem Wellendurchmesser von 80 mm. Durch die Gewindestifte im verbreiterten Innenring lässt sich das Lager zügig auf Wellen fixieren, während die Wälzkörper radiale Lasten aufnehmen.
Der beidseitig verbreiterte Innenring mindert das Verkippen des Lagers auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Lauf. Bei einer Gesamtbreite von 82,6 mm bietet der Innenring eine verlässliche Führungsfläche auf dem Wellensitz. Die integrierten Gewindestifte klemmen das Lager auf der 80-mm-Welle fest und ermöglichen eine rationelle Montage. Für den Einbau sind der Gehäusesitz für den 140 mm großen Außenring sowie die Zugänglichkeit der Schmierbohrung für spätere Nachschmierungen maßgeblich.
Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 82,6 mm entspricht die Einheit definierten metrischen Abmessungen. Der Innenring ist beidseitig verbreitert, was für eine vergrößerte Auflagefläche auf der Welle sorgt. Die ballige Außenkontur ist für passende Gehäusebohrungen ausgelegt.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte direkt im beidseitig verbreiterten Innenring. Sie schieben das Lager auf die Welle mit 80 mm Durchmesser und ziehen die Stifte gleichmäßig an, um das Lager axial zu sichern. Diese Methode ermöglicht einen schnellen Ein- und Ausbau ohne spezielle Spannwerkzeuge. Vor der Montage empfiehlt sich eine saubere Wellenoberfläche.
Ein balliger oder sphärischer Außenring gleicht Fluchtungsfehler und statische Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle aus. Entstehen bei der Montage der Gehäuseeinheit leichte Versätze, stellt sich der Außenring im Gehäuse passend ein. Das verhindert schädliche Kantenbelastungen auf die Wälzkörper und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Laufbahn.
Schmierbohrungen im Außenring ermöglichen das Einbringen von Schmierstoff direkt in das Lagerinnere. Bei Umgebungsbedingungen mit hoher Staubbelastung oder Betriebstemperaturen nahe der oberen Grenztemperatur von +120 Grad lässt sich alternder Schmierstoff über eine Nachschmierung gezielt verdrängen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Das Lager besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, der in diesem Temperaturfenster seine Maßstabilität behält. Liegen die Betriebstemperaturen Ihrer Anlage innerhalb dieser Grenzwerte, arbeitet der Lagerstahl ohne Gefügeveränderungen. Für Einsätze außerhalb dieser Spanne sind gesonderte Hoch- oder Tieftemperaturvarianten erforderlich.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was im US-amerikanischen Raum der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen industriellen Anforderungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit bei Spannlagern vollständig. Sie sorgt für eine verlässliche Passgenauigkeit bei gleichzeitig unkomplizierter Handhabung auf industriellen Standardwellen.