RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,39 € | 26,47 € |
| 35 | 2,78 € | 25,08 € |
Das Spannlager 1240-40 G von RHP Wälzlager verfügt über eine 40-mm-Bohrung, einen balligen Außenring sowie beidseitig schleifende Dichtungen.
Das Spannlager 1240-40 G ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit für radiale Belastungen im Maschinen- und Anlagenbau. RHP Wälzlager fertigt diese Komponente aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 36 mm eignet sich das Bauteil für entsprechende Gehäusesitze. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Innere vor Verunreinigungen. Das Lager ist nachschmierbar ausgeführt, sodass sich Schmierstoff bei Bedarf nachführen lässt.
Dieser Lagertyp kommt in passenden Gehäusen zum Einsatz, wenn Welle und Konstruktion radiale Kräfte aufnehmen müssen. Über die sphärische Form des Außenrings gleicht das Bauteil statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler der Welle gegenüber der Gehäusebohrung aus. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Die Konstruktion eignet sich für Lagerstellen mit Staubeinwirkung, bei denen die schleifende Dichtung das Austreten von Schmierstoff vermindert.
Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle auf einer breiten Fläche ab und verringert das Kippmoment bei radialer Last. Zur axialen Sicherung auf der zylindrischen Welle dienen integrierte Gewindestifte, die eine Befestigung ohne Spannhülsen ermöglichen. Über eine Schmierbohrung lässt sich frischer Schmierstoff nachführen, was den Schutz vor eindringenden Partikeln im Betrieb unterstützt.
Die Hauptabmessungen betragen 40 mm Innendurchmesser (Bohrung), 80 mm Außendurchmesser und 36 mm Gesamtbreite. Der beidseitig verbreiterte Innenring bestimmt dabei das axiale Einbaumaß auf der Welle, während der ballige Außenring in entsprechend sphärisch geformte Lagergehäuse passt.
Ein balliger Außenring besitzt eine sphärische Mantelfläche. Im Zusammenspiel mit einem formgleichen Gehäusesitz gleicht das Lager Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen des Rahmens oder Wellendurchbiegungen beim Einbau entstehen. Dies beugt unzulässigen Kantenpressungen an den Wälzkörpern vor.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte im verbreiterten Innenring. Beim Festziehen drücken sich die Stifte gegen die Wellenoberfläche und erzeugen einen Kraftschluss. Dieses Verfahren ermöglicht eine schnelle Montage auf zylindrischen Wellen, ohne dass Wellenschultern oder Sicherungsringe zwingend erforderlich sind.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und die Werkstoffe der beidseitig schleifenden Dichtung ihre Funktionsfähigkeit bei fachgerechter Schmierstoffversorgung.
Die schleifende Dichtung liegt unter elastischer Vorspannung direkt am Innenring an. Sie bildet eine mechanische Barriere gegen das Eindringen von Schmutz, Feuchtigkeit und Staubpartikeln. Gleichzeitig hält sie den Schmierstoff im Inneren des Lagers zurück, erzeugt aber im Betrieb eine leichte Reibung.
Dieses Modell ist nachschmierbar ausgeführt. Über eine Schmierbohrung im Außenring können Sie verbrauchtes Fett verdrängen und frischen Schmierstoff einbringen. Dies empfiehlt sich besonders bei Anwendungen mit hoher thermischer Beanspruchung oder staubbelasteter Umgebung.