SNR
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,15 € | 21,79 € |
| 35 | 2,30 € | 20,64 € |
Das Spannlager CES207 von SNR Wälzlager bietet eine 35-mm-Bohrung, einen zylindrischen Außenring und einen Exzenterspannring für eine formschlüssige Wellenbefestigung.
Das Spannlager CES207 ist eine montagefertige Wälzlagereinheit von SNR Wälzlager mit zylindrischem Außenring und einseitig verbreitertem Innenring. Mit den Hauptabmessungen 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite eignet sich diese Komponente vor allem zur Aufnahme radialer Belastungen auf gezogenen Wellen. Die Fertigung erfolgt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb.
Bei Konstruktionen mit zylindrischen Gehäusebohrungen ermöglicht der zylindrische Außenring einen passgenauen Sitz in geraden Aufnahmebohrungen. Durch den einseitig verbreiterten Innenring reduziert das Wälzlager ein Verkippen auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Rundlauf bei überwiegenden Radialkräften. Maschinenbauer und Instandhalter nutzen diese Einheit in Vorrichtungen und Wellenlagerungen, bei denen eine zügige Montage auf Wellen gefordert ist.
Die Montage auf der 35-mm-Welle erfolgt über den Exzenterspannring, der sich gegen den Bund des Innenrings verdreht und festklemmt. Dieses System fixiert das Bauteil gegen axiales Wandern bei gleichbleibender Drehrichtung. Für schmutzbelastete Umgebungen verfügt die Einheit über beidseitig schleifende Dichtungen mit zusätzlicher Schleuderscheibe, die Schmutzpartikel mechanisch abwehren. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen zylindrischen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 17 mm. Diese genormten Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in zylindrisch ausgeführte Gehäusebohrungen und die Montage auf entsprechenden Wellen mit Standarddurchmesser.
Die Abdichtung besteht aus beidseitig schleifenden Dichtungen, die durch vorgelagerte Schleuderscheiben ergänzt werden. Schleuderscheiben schleudern grobe Partikel im Betrieb durch die Fliehkraft nach außen ab. Die schleifende Dichtlippe schirmt das Lagerinnere ab und hält den Schmierstoff im Wälzraum.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser Bereich durch die thermische Beständigkeit der Dichtungswerkstoffe, des Stahlblechkäfigs und des Schmierstoffs. Für Anwendungen innerhalb dieser thermischen Spanne bietet der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eine stabile Formstabilität.
Die Einstufung in P0 beziehungsweise ABEC 1 entspricht der industriellen Standardtoleranz für Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für normale Betriebsbedingungen. Für industrielle Wellenlagerungen bietet diese Genauigkeitsklasse das passende Verhältnis aus Laufgenauigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Ein zylindrischer Außenring empfiehlt sich für Gehäuse mit zylindrischer Aufnahmebohrung ohne sphärische Lagerung. Im Gegensatz zu Lagern mit balliger Mantelfläche dient diese Ausführung nicht dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler, sondern sorgt für eine definierte Führung in glatten Gehäusesitzen von Maschinen und Baugruppen.
Die einseitige Verbreiterung schafft den erforderlichen Sitz für den Exzenterspannring und vergrößert zugleich die Führungsfläche auf der Welle. Dadurch verringert sich die Neigung des Innenrings zum Verkippen, was die Laufeigenschaften stabilisiert und zu einer gleichmäßigen Lastübertragung beiträgt.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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