KOYO
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Spannlager UC210-30 von JTEKT-KOYO (47,625x90x51,6 mm) mit balligem Außenring gleicht Fluchtungsfehler aus und fixiert Wellen per Gewindestift.
Das Spannlager UC210-30 von JTEKT-KOYO ist ein einbaufertiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Innendurchmesser von 47,625 mm. In Kombination mit passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen nimmt dieses Wälzlager vorrangig radiale Belastungen auf. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in ihren Bahnen. Dank der Schmierbohrung im Außenring lässt sich der Schmierstoff bei Bedarf direkt in das Lager nachfüllen.
Das Lager ist für Konstruktionen mit vorwiegend radialer Belastung ausgelegt, bei denen Wellen geführt und gelagert werden. Im Zusammenspiel mit einer passenden hohlkugeligen Gehäuseaufnahme schwenkt der ballige Außenring und gleicht so statische Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen aus. Die beidseitig schleifende Dichtung dichtet das Lagerinnere gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit ab und hält das Schmiermittel im Lagerraum.
Die mechanische Befestigung auf der Welle erfolgt über Gewindestifte im Innenring, wodurch zusätzliche Spannhülsen oder Passungssitze entfallen. Der beidseitig verbreiterte Innenring vergrößert die Führungsfläche auf der Welle und wirkt einem Abkippen des Lagers entgegen. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, ist das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 47,625 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 90 mm, während die Gesamtbreite des beidseitig verbreiterten Innenrings bei 51,6 mm liegt. Der Außenring ist sphärisch beziehungsweise ballig geformt.
Der ballig ausgeführte Außenring erlaubt das Ausrichten des Lagers in einer passenden Gehäuseaufnahme. Hierdurch gleicht die Lagereinheit statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen des Maschinengestells oder Montageabweichungen der Welle entstehen.
Die Befestigung auf der Welle erfolgt über Gewindestifte, die im Innenring angeordnet sind. Durch das Anziehen der Stifte wird das Lager auf der Welle fixiert, ohne dass zusätzliche Bauteile wie Spannhülsen oder Klemmelemente erforderlich sind.
Die beidseitig schleifende Dichtung schließt die Wälzkörperlaufbahnen mechanisch ab. Sie verhindert das Eindringen von Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass die Schmierstofffüllung im Lagerinneren verbleibt.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser thermischen Grenzen formstabil.
Ja, der Außenring ist mit Schmierbohrungen versehen. Sofern das aufnehmende Lagergehäuse über entsprechende Schmierkanäle verfügt, kann Schmierstoff direkt in das Lager nachgeführt werden.