KOYO
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Das Spannlager UK305 von JTEKT-KOYO bietet mit 25 mm konischer Bohrung und balligem Außenring eine flexible Lagerlösung für Gehäuseeinheiten.
Das Spannlager UK305 von JTEKT-KOYO ist ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für den Einbau in Steh- oder Flanschlagergehäuse. Mit einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 26 mm nimmt diese Lagereinheit vorwiegend radiale Belastungen auf. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle wirksam gegen Verkippen ab und begünstigt einen ruhigen Lauf. Eine beidseitig schleifende Dichtung sowie ein Stahlblechkäfig schützen und führen die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Dieses Spannlager eignet sich primär für den Einsatz in Industrieanwendungen, bei denen Wälzlagergehäuse Fluchtungsfehler der Welle ausgleichen müssen. Dank des balligen Außenrings richtet sich das Lager im passenden Gehäuse sphärisch aus und kompensiert statische Fluchtungsfehler oder Montageungenauigkeiten. Die Einheit wird vorwiegend auf glatten Wellen eingesetzt, da die Befestigung über eine Spannhülse erfolgt. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) unterstützen einen maßhaltigen Betrieb bei kontinuierlicher Rotation.
Eine wesentliche Eigenschaft dieses Lagers ist die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Das Lager wird nicht direkt auf die Welle gepresst, sondern mithilfe einer passenden Spannhülse fixiert, die nicht zum Lieferumfang gehört und separat gewählt werden muss. Diese Befestigungsart ermöglicht einen festen Sitz auch auf Wellen ohne feste Absätze. Vor der Montage sind die Nenngröße der Welle sowie die korrekte Ausrichtung des balligen Außenrings im Gehäuse zu prüfen, um Verspannungen zu vermeiden.
Ein Spannlager mit konischer Bohrung, das für die Aufnahme in Gehäuseeinheiten konzipiert ist. Die Einheit besitzt eine Bohrung von 25 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 26 mm. Durch den balligen Außenring gleicht das Lager im Gehäuse statische Fluchtungsfehler der Welle aus.
Die Montage erfolgt über eine Spannhülse auf der Welle, da der Innenring eine konische Bohrung im Verhältnis 1:12 besitzt. Die passende Hülse gehört nicht zum Lieferumfang und muss separat beschafft werden. Durch das Anziehen der Nutmutter klemmt die Hülse den Innenring kraftschlüssig auf der zylindrischen Welle fest.
Die beidseitig schleifende Dichtung liegt direkt am Innenring an und verhindert das Eindringen von festen Schmutzpartikeln oder Staub in das Lagerinnere. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel in den Laufbahnen der Wälzkörper. Diese Dichtungsart eignet sich für Umgebungen mit normaler Staub- oder Schmutzbelastung im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Die breitere Ausführung des Innenrings stützt das Lager über eine größere Kontaktfläche auf der Spannhülse und Welle ab. Dadurch neigt das Lager weniger zum Verkippen bei radialen Lastwechseln. Dies führt zu einer stabileren Wellenführung und fördert die Laufruhe der gesamten Konstruktion über die vorgesehene Betriebszeit.
Diese Angabe definiert die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager nach internationalen Normen. Sie legt zulässige Abweichungen für Maße wie Bohrung, Außendurchmesser sowie den Rundlauf fest. Für die meisten Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine ausreichende Fertigungspräzision für einen störungsfreien Lauf.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für hohe Tragfähigkeit und Formstabilität sorgt. Die Wälzkörper werden durch einen Stahlblechkäfig geführt, der die mechanische Stabilität im gesamten Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad unterstützt.