KOYO
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Das Spannlager UK311 von JTEKT-KOYO bietet eine konische Bohrung (50 mm), balligen Außenring und beidseitig schleifende Dichtungen für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Spannlager UK311 von JTEKT-KOYO ist ein montagefertiges Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit 50 mm Bohrungsdurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 44 mm Gesamtbreite. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und beidseitig schleifenden Dichtungen, hält die Baueinheit Schmutzpartikel wirksam ab. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring verringert das Lager ein Verkippen auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Rundlauf in industriellen Konstruktionen.
Dieses Spannlager UK311 bewährt sich vor allem dort, wo überwiegend radiale Lasten auftreten und Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bei gelagerten Wellensträngen. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad arbeitet das Lager auch bei thermischen Schwankungen stabil. Der ballige Außenring ermöglicht im Zusammenspiel mit einem passenden Gehäuse den Ausgleich statischer Winkelfehler.
Die Ausführung UK besitzt eine konische Innenbohrung im Kegelverhältnis 1:12 und wird über eine passende Spannhülse auf der Welle verspannt. Da der reguläre Lieferumfang keine Hülse umfasst, muss das Zubehörteil passend zum Wellendurchmesser gewählt werden. Diese Befestigungsart erzeugt einen kraftschlüssigen Sitz, ohne die Welle durch Klemmschrauben zu beschädigen. Die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) definiert standardisierte Fertigungstoleranzen für den Sitz im Gehäuse.
Das Lager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Innenringbreite von 44 mm. Die Bohrung ist konisch im Verhältnis 1:12 ausgeführt, was den Einsatz auf metrischen oder zölligen Spannhülsen ermöglicht.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt über eine Spannhülse, die in die konische Bohrung eingezogen wird. Durch das Anziehen der Nutmutter klemmt die Hülse gleichmäßig auf dem Wellenkörper. Das Lager selbst wird ohne Hülse geliefert, sodass diese passend zur Welle separat gewählt wird.
Die sphärische Mantelfläche des Außenrings ermöglicht das Einstellen innerhalb eines passenden Gehäuses mit hohlkugeligem Sitz. Dadurch gleicht das Lager Fluchtungsfehler und fertigungsbedingte Winkelabweichungen der Unterkonstruktion selbstständig aus, was dazu beiträgt, Kantenspannungen und vorzeitigen Verschleiß zu vermindern.
Eine beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und festen Fremdkörpern. Die Dichtlippen liegen direkt am Innenring an, was einen Schutz in verschmutzten Industrieumgebungen bietet und dazu beiträgt, das Schmiermittel im Lager zu halten.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der integrierte Stahlblechkäfig und die Dichtungsmaterialien sind für diesen industriellen Temperaturbereich thermisch stabil ausgelegt.
Der breite Innenring stützt das Wälzlager über eine größere Auflagefläche auf der Welle ab. Dadurch neigt das Lager weniger zum Verkippen unter radialer Belastung, läuft stabiler und verteilt auftretende Kräfte gleichmäßiger über den gesamten Klemmsitz.